Die Wirkung einer Klima-problemgerechten Sprache:

Klimakommunikation: Klimaerhitzung statt Klimawandel, Klimakrise oder Erderwärmung!

Ernst Walter Schrempf, kommunaler Klimaschutzbeauftragter, S4F, 2024 auf Einladung des Bundesministeriums für Klimaschutz und Umwelt Mitwirkender beim österreichischen KlimaDIALOG, dem Netzwerk zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

2024: Warum lassen die Nachrichten über den heißesten Januar seit Messbeginn oder über den schnellsten globalen Temperaturanstieg seit Millionen von Jahren die Menschen trotzdem in ihrer Massen-Apathie verharren?

Ausgangslage:
Die Klimadiskussion hat auf Grund der Extremwetterereignisse und einzelner Aktivisten eine hohe mediale Aufmerksamkeit erreicht, die Mehrheit der Bevölkerung verharrt trotz des Wissens über die tödliche Gefahr in einer Massen-Apathie bzw. auf der Seite der fossilfreundlichen Politik!
Warum?
Klimanotstand-Initiator Ernst Walter Schrempf / Schloss Thannegg Klimaschutz-Academy nennt die jahrzehntelange, vorsätzliche Verwendung von nicht Klima-problemgerechten Begriffen bzw. eine nicht Klima-problemgerechter Sprache der Fossil-Lobbyisten als Hauptgrund, weswegen die Zivilgesellschaft gegen diese Bedrohung bisher kaum etwas unternommen hat.


Politik, fossilfreundliche Wissenschaft und fossilfreundlich geförderte Medien nutzen bei ihren Auftritten die Macht des Wortes, eine seit Jahrzehnten von Fossil-Lobbyisten mit Millionenaufwand perfektionierte psychologische Methode zur Manipulation der Menschen. Dieses Wissen ist der Bevölkerung und vor allem den öffentlich auftretenden Klimaschutzvertretern nicht bekannt, am besten ersichtlich in TV-Diskussionen.

Die „großen Bemühungen der Politik“ zum Klimaschutz sind ganz bewusst manipulierend auf Denkmustern von Begriffsbezeichnungen aufgebaut, welche die Bevölkerung jahrzehntelang psychisch zur Handlungsunfähigkeit lähmen!

Folgende, mit verharmlosenden Worten verbundene, über Generationen eingeprägte Begriffs-Denkmuster suggerieren den Menschen, dass das „Klimaproblem“ ein „normales Problem“ ist, ein ohne ihrem eigenen Zutun überwindbares Ereignis:

Klimawandel“: Der Begriff „Wandel“ ist bei allen Menschen im Unterbewusstsein wie folgt „abgespeichert“:
„Alles ist doch stets im Wandel, Wandel ist was Gutes, ohne Wandel wäre Stillstand, da würden wir noch auf den Bäumen leben, das will keiner von uns! (Wandel ist somit positiv abgespeichert, ohne Wandel gibt es keinen ansteigenden „Wohlstand“)

Klimakrise“ im Unterbewusstsein abgespeichert: „Jede Krise vergeht, wir haben bisher noch alle Krisen gut überstanden, sogar Ehe- Finanz- Banken- Flüchtlings- oder Wirtschaftskrisen“ (Krise ist somit im Bezug auf Klima ein positiv besetzter Begriff, für die Mehrheitsbevölkerung wird somit die Klimakrise ebenfalls vergehen…) Lass uns einfach abwarten, es gibt ja die Welt-Klimakonferenzen mit 50.000 Teilnehmern, die werden es für uns schon richten!

Klimakatastrophe“ suggeriert: Auch wenn eine Katastrophe noch so viele Menschenleben kostet, „nach dem Schutt-Wegräumen“ nach der Auszahlung von Versicherungs- und Hilfsgeldern, oder spätestens in der nächsten Generation ist jede Katastrophe (Krieg) wieder vergessen“ (Der Begriff Katastrophe weckt nicht zum eigenen Handeln auf, ist somit für die fossile Wirtschaft positiv, löst nur bei den direkt Betroffenen, sofern sie die Katastrophe überlebt haben, Gegen- bzw. Vorsorgemaßnahmen aus.)

Erderwärmung oder Klimaerwärmung sind die positivsten Begriffe, in unseren Breiten an kuschelig-wohliger Gefühlsvermittlung nicht zu toppen. Sie vermitteln dem Unterbewusstsein Glück- und Herzenswärme, dazu abends längere Bier- oder Gastgartenbesuche. Alles wird besser!

Die einzig richtigen, problemgerechten Begriffe sind „Klima-Erhitzung“ und „Erd-Erhitzung“

Beim Begriff „Erhitzung“ hat jeder Mensch im tiefsten Inneren abgespeichert, dass sie/er sofort selbst handeln muss, um diese Erhitzung abzustellen! „Erhitzung“ ist im Gehirn schmerzvoll und daher hochemotional als Herdplatte abgespeichert, ich muss selbst abschalten!

Nur der Begriff „Erhitzung“ löst bei den Menschen eine Aufforderung zum Handeln aus! Bitte beobachtet genau, den Begriff Erhitzung wird von den „fossilen Vertreterinnen und Vertretern“ gemieden wie die Pest!

Bei der globalen „Klimaerhitzung“ handelt es sich um eine messbare, in der Erdgeschichte beispiellose, immer schneller ansteigende Erhitzung des Meeres und der Erdoberfläche.

Wie bei einer riesigen Herdplatte ist diese Erhitzung nur zu verlangsamen, wenn jeder Mensch für seinen Bereich, seinen eigenen CO2-Schalter zurückdreht und danach mit aller Gewalt trachtet, dass es die Nachbarn, (Nachbarländer, Kontinente) ebenfalls tun! Es ist eine dramatische Aufforderung an die Politiker und Politikerinnen zum Handeln, denn wir leben alle auf der selben Herdplatte!

Literaturhinweis Problemgerechte Begriffe

Schrempfs praktische Tipps für politische Diskussionen mit dem Ziel, die Zuseher von der zunehmend als gesetzwidrig eingestuften Klimaschutz-Aktionen auf die Klimaschutz-Inhalte zu lenken, dazu die TV-Moderatoren oder Moderatorinnen auf die klimaschützende Seite zu ziehen.

Wenn ein Diskussionsteilnehmer eines dieser vier „verharmlosenden Worte“ verwendet, sofort kontern:
Bitte verwenden Sie nicht mehr den Begriff „Klimawandel“ Sie wissen genau, der Begriff „Klimawandel“ verharmlost unser globales Klimaerhitzungs-Problem. Hören Sie endlich auf damit!
Die fossile Politik hat mit diesem psychologisch höchst-wirksamen, perversen System der verharmlosenden Begriffe jahrzehntelang die Menschen zu einer „Abwarte-Haltung“ manipuliert.
Sie wissen ebenfalls genau um die verheerende psychologische Wirkung dieser nicht klimagerechten bzw. problemgerechten Begriffe auf die gutgläubigen Menschen.

Bei der nächsten Verwendung verharmlosender Begriffe durch den Diskussionsgegner vehement erneut der Einwand:

Klimawandel? Ich sagte es ihnen bereits, hören Sie endlich auf damit! Nur fossilfreundliche Personen, Organisationen und fossilfreundliche Medienvertreter verwenden diese nicht problemgerechten, die Klimaerhitzung verharmlosenden Begriffe!

Der einzig zutreffende, richtige Begriff ist Klimaerhitzung oder Erderhitzung! Das ist sprachwissenschaftlich belegt! 

Ich fordere Sie zum letzten Mal eindringlich auf, keine Begriffe zu verwenden, welche die Klimaerhitzung verharmlosen!
Wir haben keine Zeit mehr für nicht zielführende Diskussionen, denn draußen, weltweit sterben heute durch klimaerhitzungsbedingten Dürren und Fluten tausende Menschen. In Neuseeland …… gerade jetzt, bei noch nie dagewesenen apokalyptischen Unwettern!

In Europa hatten wir im letzten Jahr über 15.000 Klimatote! Verantwortet durch Politiker und Politikerinnen, Menschen wie Sie, Sie persönlich. Es ist nicht die „fossile Politik“ sondern es sind Politiker und Politikerinnen, die Schuldigen an den Toten sind Personen mit Namen.

Personen wie sie, Frau – Herr … In Europa gibt es 47 Staaten, 47 Ministerien und Länderkammern, welche über das Thema Klimaschutz entscheiden!

150.000 Klimatote, das sind ca. 300 Tote pro Staat. 300 Klima-Tote auf das Konto österreichischer fossilfreundlicher Politiker und Politikerinnen. Die Toten ihrer Politik, über die sie persönlich entscheiden, sind Menschen! Der Dachdecker, Familienvater, welche mit Hitzekollaps abstürzt, bis zu den Schwächsten, unseren Kindern, Kranken und Alten. 300 Tote auf das Konto Österreichischer Politiker*innen.

Frau – Herr…, rechnen Sie sich ihren persönlichen Anteil daran aus! Österreichische PolitikerInnen persönlich sind verantwortlich für 0,2% der Klimatoten auf der Welt!

Schrempf ist auf Grund eigener Gesprächsstudien überzeugt, dass die Nutzung, bzw. Einforderung einer klimagerechten Sprache bei der Zivilgesellschaft den „Abwartemodus“ auf „Neustart“ stellt!

Schrempfs Tipp 2 für politische Debatten:

Vertreter der Politik: „Wir müssen auch bei der Umsetzung klimapolitischer Maßnahmen die demokratischen Prozesse einhalten“.

Schrempf, Vorschlag der Entgegnung: Das ist der Punkt! Die Pariser Klimaschutzziele sind über ein demokratisches Verfahren beschlossen worden. Wir leben in einem Rechtsstaat! Sie persönlich brechen mit ihren politischen Entscheidungen, welche die beschlossenen Pariser Klimaziele nicht erreichen, diese demokratisch gefassten Beschlüsse.
Wir Klimaschützer kämpfen für den Rechtstaat! Sie persönlich sind es, welche durch Nichteinhaltung der Gesetze das Recht in unserem Staat bricht! Dadurch weltweit Millionen Klima-Tote mit-verursachen.

Bei dem Argument, dass Klimaschutz-Gesetze über demokratische Entscheidungsprozesse entstehen müssen:

Die Natur reagiert leider nicht demokratisch, sondern nach mathematisch absolut sicheren Naturgesetzen! Mehr Treibhausgase bedeuten eine höhere Temperatur, das ist die messbare Klimaerhitzung! 
Das ist der Grund für den Klimanotstand! Dieser Notstand ist nachvollziehbar nicht mit demokratischen Entscheidungsprozessen, sondern leider nur mit Notstandsgesetzen in Griff zu bekommen!

Handlungsaufforderung an Politik und Journalismus/Medien: Verwenden Sie ab sofort problemgerechte Bezeichnungen wie „Klimaerhitzung“ oder „Erderhitzung“!

Mit den Begriffen „Klimaerhitzung“ oder „Erderhitzung“ fördern Sie das Erkennen der Gefahr, fördern das Umdenken auf „klimaschützendes Handeln“, „unterstützen“ damit die Politik auf den Weg zu einer neuen nachhaltigen Lebensweise!

Mit diesem Wissens ist es jedem möglich, Journalistinnen und Journalisten, Politikerinnen und Politiker über ihre verwendeten Begriffe dem fossilen, also lebenszerstörenden oder dem klimaschützenden Lager zuzuordnen.

2024

Schrempf warnt die Politik seit Jahren, dass neben den friedlichen Aktionen der „friedlichen Klimaschützer“ für jeden zukünftigen „Klima-Toten“ ein hochintelligenter, militanter Klimaschützer auferstehen wird. Bei einem politischen „weiter so“ werden es Zehntausende werden. Die Stabilität der westlichen Demokratien sind in höchster Gefahr!

Vorschlag für eine Problem-Entschärfung: Start einer politischen Diskussion über die gesetzlichen Grundlagen für ein bundesweites Verbot der Landungen von Privat-Jets.

Dazu kommt aktuell eine Lähmung durch die ausgeuferten Kriegsereignisse, die nach derzeitigem politischen Handeln in einer nuklearen Finsternis enden werden.

Für Interessierte hält Ernst Walter Schrempf kostenfrei Klimavorträge, vor Ort oder über Web-meetings.
Darin beleuchtet er weitere Hintergründe, zB. den IPCC, weshalb es soweit kommen konnte…

Kontakt: ernst(at)schloss-thannegg.at

Ernst Walter Schrempfs eigene Studie:
Gelingt es, in seiner Heimatregion im oberen Ennstal „problemgerechte Begriffe“ einzuführen?

Das Ziel der Offensive: Auslösung einer weltweiten Beschleunigung der Anstrengungen zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen. Abermillionen klimafreundlicher, zukunftssicherer Arbeitsplätze warten darauf, geschaffen zu werden. Bei „weiter so“, gibt es keine Arbeitsplätze mehr.

Der Weg: Eine kritische Masse der Bevölkerung sowie die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik über aufklärende journalistische Arbeit auf eine ungeschönte Neubewertung „ihres/unseres“ globalen Klimaerhitzungs-Problems lenken.

Die Lösung: Als Klimaschutz-Insider ist Ernst Walter Schrempf überzeugt, dass diese Transformation über eine weltweite, in allen Print- und digitalen Medien umgesetzte Änderung der klimarelevanten Begriffsbezeichnungen zu erreichen ist. „Die Feder ist mächtiger als das Schwert“. Das flammende Schwert erreicht in Europa bald die 50 Grad!

Die Motivation: Es geht um den Schutz einer lebenswerten Zukunft für unsere Kinder und Enkel in 50, 500 und 1000 Jahren. Wir müssen jetzt handeln! Später ist es für sie zu spät!

Umsetzung im Ennstal:

In einem weltweit einzigartigen“ Feldversuch“ initiiert Schrempf über die Redakteure der regionalen Ennstaler Zeitungen „Der Ennstaler„, „EnnsSeiten„, „Liezener Bezirksnachrichten“ und die „Woche Ennstal“ die Aktion, weitgehendst die Begriffe „Klimawandel“, „Klimakatastrophe“, „Klimakrise“ oder „Klimaerwärmung“ zu vermeiden und stattdessen die Worte „Klimaerhitzung“ oder „Erderhitzung“ zu verwenden. Projektbegleitend erfolgen Information an die Leserschaft und eine fundierte Erhebung der festgestellten Reaktionen.

Handlungsaufforderung

Im Zuge des Projektes ruft „Enkelschützer“ Ernst Walter Schrempf alle Bürgerinnen und Bürger, die Medien, NGOs, Politik und Wirtschaft auf, der „Ennstaler Offensive Klimaschutz“ zu folgen und für das lebensbedrohliche Erderhitzungs-Phänomen ebenfalls die problembezogen und einzig richtigen Bezeichnungen „Klimaerhitzung“ oder „Erderhitzung“ zu verwenden!

Projektbegleitend läuft eine Evaluierung, welche Personen und Institutionen über ihr Klimabegriffs-Wording bewertet, auf welcher Seite sie stehen: Auf der Seite des Klimaschutzes oder auf der Seite des für die Kinder und Enkel in 50, 500 und 1000 Jahren todbringenden Fossilenergie-Schutzes.

Umkehr der Beweislast: Fossilenergie freundliche Personen werden an ihrer verharmlosenden Begriffswahl erkannt mit ihren eigenen Waffen geschlagen:

Mit diesem Wissen über die enorme Wirkung klimagerechter Begriffe kann die Zivilgesellschaft erstmals Personen, Organisationen und Medien auf „unschuldig“ oder „schuldig“ bewerten.

Klimanotstand“ wird 2023 eine Liste veröffentlichen: Gut und Böse, klimaschützend und damit lebensbejahend, oder fossilfreundlich, damit zerstörend. Schrempf ist sich sicher, dass „einige Personen“ die Seite wechseln werden. Millionen zukünftiger Hitzeopfer klagen sie als Mit-Verursacher ihres unsäglichen Leides an.

Die fossilenergiefreundliche Wissenschaft nutzt den Begriff „Climate-Change“, „Klimawandel“ sie wissen jetzt weshalb…

Es ist unsere, deine und meine höchste Pflicht und Fürsorge, das fossile System zu durchbrechen und zu beginnen, die Lebensgrundlagen unserer Nachkommen zu schützen! Sie können sich selbst nicht wehren!

Alle Verantwortlichen wissen, dass es um nichts „Geringeres“ geht, als um unser höchstes, verfassungsrechtlich geschütztes Gut, um das Grundrecht auf Leben! Um das Recht unserer Kinder und Enkelgenerationen auf ein menschenwürdiges Dasein.

Handeln wir für sie, jetzt! Später ist zu spät“!

Wenn Sie glauben, dass die Menschheit die Umkehr nicht mehr schafft, siehe das nachfolgende Diagramm, dann klicken Sie bitte hier!

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Weblink

Quellen

  • https://sprachkompass.ch/landschaft/klimawandel
  • https://ikum.mediencampus.h-da.de/blog/leitfaden-fuer-eine-klimagerechte-sprache-torsten-schaefer-im-gespraech-mit-taz-journalist-kai-schoeneberg/
  • https://www.klimanotstand.com/

One thought on “Die Wirkung einer Klima-problemgerechten Sprache:

  1. Lieber Herr Schrempf,
    wir haben noch 7,5 Jahre bis zur Klimaapokalypse! Es gibt nur eine Welt! Schützen wir sie! Ich würde mich über eine Kontaktaufnahme freuen!
    Mein Beitrag: Die ‚One World Symphony‘ mit dem Lied ‚One World‘
    Sie finden sie im Netz unter Pierre P. Novy One World!
    Liebe Grüsse, Peter Novy

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