Ennstaler Offensive Klimaschutz

News: Gegenargumente bei politischen Debatten – TheWorldNews

Alle bisherigen „Bemühungen“, die Treibhausgasemissionen zu senken, greifen viel zu kurz. Warum? Weil diese „großen Bemühungen“ ganz bewusst manipulierend auf Denkmustern von Begriffsbezeichnungen aufgebaut sind, welche die Bevölkerung nahezu vollständig geistig lähmen. Politik, fossilfreundliche Wissenschaft und fossilfreundlich geförderte Medien nutzen diese von Lobbyisten perfektionierte psychologische Methode zu ihren Gunsten aus! 85% ihres Welt-Energiegeschäftes hängen davon ab.

Die Ennstaler Offensive Klimaschutz stellt sich die Aufgabe, dieses Wissen über die Macht der Worte zu verbreiten. Sie ist ein weltweit einzigartiges Projekt, „der Zündfunke„, um die Klimaschutz-Anstrengungen (weltweit) zu beschleunigen! Das Wissen um die Ursache führt zur Lösung!

Das Projekt symbolisiert Hilfe suchende Kinderaugen, tränende Augen aus ferner Zukunft. Es sind die fragenden Blicke der Kinder unserer zukünftigen Generationen in 50, 500 und 1000 Jahren. Beim Surfen in ihren Familienalbum-Dateien sind ihre Blicke auf die Bilder des Jahres 2021 gerichtet. Sie sehen die Gesichter ihrer Opas und Omas, es sind unsere, fröhlich lachenden, urlaubsgebräunten Gesichter:

Ihr alle habt es gewusst! > Warum habt ihr damals nichts für uns unternommen?

Der Initiator Ernst Walter Schrempf / Schloss Thannegg Klimaschutz-Academy nennt das nicht problemgerechte Wording als Hauptgrund, weswegen die Menschheit gegen die Bedrohung der Klimaerhitzung viel zu wenig unternimmt. Als Beispiel die von uns teilnahmslos akzeptierten G 20, welche bei der Vorbereitung auf die UN-Klimakonferenz COP26 keine Einigung erzielte, die Asiaten weiter an 600 neuen Kohlekraftwerken bauen oder die OPEC in Kürze ihr Erdöl wieder wie „früher“ fördern wird.

Dies, obwohl alle wissen, dass es um nichts „Geringeres“ geht, als um unser höchstes, verfassungsrechtlich geschütztes Gut, um das Grundrecht auf Leben! Um das Recht unsere Kinder und Enkel auf ein würdiges Leben.

Die „Ennstaler Offensive Klimaschutz“ ist einer der Schlüssel zur Umkehr, eine Hoffnung, uns und die Welt zum Handeln zu bewegen. Es liegt an uns persönlich, ob unsere Kinder und Enkel mit Stolz über unseren Bildern lesen, dass gerade wir, ihre direkten Vorfahren, im Jahr 2021 mit der „Ennstaler Offensive“ beigetragen haben, für ihre Grundrechte zu kämpfen!

Lange bekannte sprachwissenschaftliche Erkenntnisse: Die von Politik und Journalismus bewusst oder aus „Unkenntnis“ verwendeten Begriffe „Klimawandel“, „Klimakatastrophe“, „Klimakrise“ oder „Erderwärmung“ sind „neurolinguistisch positiv besetzte Wörter“. Sie bewirken, wie wir am „neutralen“ Verhalten der Menschen feststellen, nicht die (über)lebensnotwendigen klimaschützenden Reaktionen.

Der Grund ist, dass mit diesen Worten verbundene, über Generationen eingeprägte Begriffs-Denkmuster den Menschen suggerieren, dass das „Klimaproblem“ ebenfalls ein „Normales“, ohne ihr Zutun überwindbares Ereignis ist: Warten wir „es“ einfach ab:

Klimawandel“: „Alles ist doch stets im Wandel, Wandel ist was Gutes, ohne Wandel wäre Stillstand, das will keiner von uns! (ist positiv, ohne Wandel kein steigender „Wohlstand“)

Klimakrise“: „jede Krise vergeht, wir haben noch alle Krisen überstanden, sogar Ehe- Finanz- Banken- oder Wirtschaftskrisen“ (ist positiv, diese Krise wird ebenfalls vergehen…)

Klimakatastrophe“: Auch wenn eine Katastrophe noch so viele Menschenleben kostet, „nach dem Schutt-Wegräumen“ nach der Auszahlung der Hilfsgelder oder spätestens in der nächsten Generation ist jede Katastrophe (Kriege) wieder vergessen“ (ist positiv, löst nur bei den direkt Betroffenen, sofern sie die Katastrophe überlebt haben, Vorsorgemaßnahmen aus)

Erderwärmung“: „Erderwärmung„“ ist der positivste Begriff, er bedeutet bisher im Ennstal bessere Ernten und abends längere Bier- oder Gastgartenbesuche.

Bei der globalen Klimaerhitzung dagegen handelt es sich um eine messbare, immer schneller ansteigende Erhitzung des Meeres und der Erdoberfläche. Wie bei einer riesigen Herdplatte ist diese Erhitzung nur zu stoppen, wenn jeder Mensch für seinen Bereich, seinen eigenen CO2-Schalter zurückdreht und danach mit aller Gewalt trachtet, dass es die Nachbarn, (Nachbarländer, Kontinente) ebenfalls tun. Es ist eine dramatische Aufforderung an die Politik zum Handeln, denn wir leben alle auf der selben Herdplatte!

Extremwetterereignisse in Deutschland, in Kanada oder auf Sizilien bisher noch nie gemessene hohe Temperatur von nahe 50 °C und die nahen Tornados erinnern daran, dass es für uns alle merkbar bedrohlicher wird. Der geografische Breite nach liegt der „abgebrannte“ kanadische Ort Lytton auf der Höhe von Nürnberg. Das Ennstal liegt südlicher, „wärmer“. Deshalb wird das Ennstal mit absoluter Sicherheit erneut betroffen werden. Die Temperatur steigt auch hier! Aus diesen Gründen erfolgt der Start der „Offensive Klimaschutz“ im Ennstal, dem Heimat-Tal des „Enkelschutz-Lobbyisten“ Ernst Walter Schrempf.

Schrempfs Tipp 1 für politische Debatten:

Wenn ein Diskussionsteilnehmer eines dieser vier „verharmlosenden Worte“ verwendet, sofort kontern: Warum verwenden Sie den Begriff „Klimawandel“ Sie wissen genau, der Begriff „Klimawandel“ verharmlost unser globales Klimaerhitzungs-Problem. Hören Sie endlich auf damit. Sie haben mit diesem System jahrzehntelang die Menschen zu einer „Abwartehaltung“ manipuliert. Sie wissen genau um die psychologische Wirkung dieser nicht klimagerechten oder problemgerechten Worte.

Bei der nächsten Verwendung verharmlosender Begriffe erneut der Einwand:

Nur fossilfreundliche Personen, Organisationen und Medien verwenden diese nicht problemgerechten, die Klimaerhitzung verharmlosenden Begriffe! Der einzig zutreffende Begriff ist Klimaerhitzung oder Erderhitzung! Das ist sprachwissenschaftlich belegt! Ich fordere Sie zum letzten Mal eindringlich auf, diese verharmlosenden Begriffe nicht mehr zu verwenden, wir haben keine Zeit mehr für unsinnige DiskussionenDraußen sterben Menschen!

Schrempf ist auf Grund eigener Gesprächsstudien überzeugt, dass die Nutzung, bzw. Einforderung einer klimagerechten Sprache den „Abwartemodus“ auf „Neustart“ stellt!

Schrempfs Tipp 2 für politische Debatten:

Fossile Vertreter in der Politik, namentlich Frau Merkel, Herr Kurz, Herr Kickl oder Herr Altmeier: „Wir müssen auch bei der Umsetzung klimapolitischer Maßnahmen die demokratischen Prozesse einhalten“.
Schrempfs Antwort: Auf Grund ihrer demokratischen, von Lobbyisten gesteuerten fossilen Politik haben wir Millionen, weltweit Milliarden „manipulierter“ Konsumenten Gigatonnen an Treibhausgasen freigesetzt.

Die Natur reagiert darauf nicht demokratisch, sondern nach ihren, mathematisch absolut sicheren Naturgesetzen! Mehr Treibhausgase bedeuten eine höhere Temperatur, das ist die messbare Klimaerhitzung! Dadurch herrscht heute der tödlicher Klimanotstand! Dieser Notstand ist nicht mehr demokratisch, sondern nur mehr mit Notstandsgesetzen in Griff zu bekommen!

Handlungsaufforderung an Politik und Journalismus/Medien: Verwenden Sie ab sofort problemgerechte Bezeichnungen wie „Klimaerhitzung“ oder „Erderhitzung“!

Mit den Begriffen „Klimaerhitzung“ oder „Erderhitzung“ fördern Sie das Erkennen der Gefahr, fördern das Umdenken auf „klimaschützendes Handeln“, „unterstützen“ damit die Politik auf den Weg zu einer neuen nachhaltigen Lebensweise! Die Techniken dazu gibt es seit Jahrzehnten! Nutzen wir sie endlich! Millionen nachhaltiger Arbeitsplätze warten darauf, geschaffen zu werden!

Klimaerhitzungs-Ursachen:

Die ungebremste Bodenversiegelung erzeugt (zusätzliche) Hitzeabstrahlung, diese Strahlung trifft auf die durch Verbrennung von Öl, Kohle und Erdgas emittierten (zusätzlichen) Treibhausgasen in der Atmosphäre. Die (zusätzlichen) CO2-Moleküle geraten in Schwingung und senden die Schwingungen als (zusätzliche) Wärmestrahlung wieder auf die Erde zurück. Auf mehr Treibhausgase folgt nach dem Naturgesetz mehr Hitze, deshalb heizen sich die Erd- und Meeresoberflächen immer weiter auf, ganz besonders in den nördlichen Breiten.

Die Temperatur-Differenz zwischen der nun wärmeren Polarregion und dem Äquator ist bereits deutlich gesunken. Der als „Motor“ wirkende, jetzt geringere Nord-Süd-Temperaturunterschied, verlangsamte den „Jetstream“, welcher mit dem ebenfalls bereits schwächeren „Golfstrom“ unser Europa-Wetter regelt.
Globale Luft- und Wasserströmungssysteme, die Ursachen unserer Tief- und Hochdruckgebiete, verbleiben nun (weltweit) immer länger am selben Ort. Als Folge nehmen lokale Extremwetterereignisse stetig an Häufigkeit und durch den Effekt, dass wärmere Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, auch an Intensität zu.
Alle wissen um diese Zusammenhänge, warum wurde bisher viel zu wenig dagegen getan? Nachfolgend die Gründe, tun wir jetzt etwas dagegen:

Das Projekt

Die Probleme sind seit Jahren bekannt. Jetzt wird erstmals auf breiter Ebene die Gefahr einer lebensbedrohenden Klimaerhitzung beim Namen genannt! Die Zivilgesellschaft wird jetzt aufwachen. Erst über ihren Druck wird die Politik die Rahmenbedingungen schaffen, damit sie, die Bevölkerung, statt lebensbedrohlich klimaschädigenden fossilen Energien zu nutzen, auf bereits seit lange Zeit bekannte, klimafreundlichere und vor allem billigere Energien umschwenken zu kann.

Das Ziel der Offensive: Auslösung einer weltweiten Beschleunigung der Anstrengungen zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen. Abermillionen klimafreundlicher, zukunftssicherer Arbeitsplätze warten darauf, geschaffen zu werden. Bei „weiter so“, gibt es keine Arbeitsplätze mehr.

Der Weg: Eine kritische Masse der Bevölkerung sowie die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik über aufklärende journalistische Arbeit auf eine ungeschönte Neubewertung „ihres/unseres“ globalen Klimaerhitzungs-Problems lenken.

Die Lösung: Als Klimaschutz-Insider ist Ernst Walter Schrempf überzeugt, dass diese Transformation über eine weltweite, in allen Print- und digitalen Medien umgesetzte Änderung der klimarelevanten Begriffsbezeichnungen zu erreichen ist. „Die Feder ist mächtiger als das Schwert“. Das flammende Schwert hat über 50 Grad!

Die Motivation: Es geht um den Schutz einer lebenswerten Zukunft für unsere Kinder und Enkel in 50, 500 und 1000 Jahren. Wir müssen jetzt handeln! Später ist es für sie zu spät!

Umsetzung

In einem weltweit einzigartigen“ Feldversuch“ beginnen die regionalen Ennstaler Zeitungen „Der Ennstaler„, „EnnsSeiten„, „Liezener Bezirksnachrichten“ und die „Woche Ennstal“ weitgehendst die Begriffe „Klimawandel“, „Klimakatastrophe“, „Klimakrise“ oder „Klimaerwärmung“ zu vermeiden und stattdessen die Worte „Klimaerhitzung“ oder „Erderhitzung“ zu verwenden. Projektbegleitend erfolgen Information an die Leserschaft und eine fundierte Erhebung der festgestellten Reaktionen.

Handlungsaufforderung

Im Zuge des Projektes ruft „Enkelschützer“ Ernst Walter Schrempf alle Bürgerinnen und Bürger, die Medien, NGOs, Politik und Wirtschaft auf, der „Ennstaler Offensive Klimaschutz“ zu folgen und für das lebensbedrohliche Erderhitzungs-Phänomen ebenfalls die problembezogen und einzig richtigen Bezeichnungen „Klimaerhitzung“ oder „Erderhitzung“ zu verwenden!

Projektbegleitend läuft eine Evaluierung, welche Personen und Institutionen über ihr Klimabegriffs-Wording bewertet, auf welcher Seite sie stehen: Auf der Seite des Klimaschutzes oder auf der Seite des für die Kinder und Enkel in 50, 500 und 1000 Jahren todbringenden Fossilenergie-Schutzes. Die Liste wird im Zuge der Präsentationen des 6. IPCC Sachstandsberichtes Teil II und Teil III veröffentlicht.

Umkehr der Beweislast: Fossile werden an ihrer verharmlosenden Begriffswahl erkannt mit ihren eigenen Waffen geschlagen:

Mit diesem Wissen über die enorme Wirkung klimagerechter Begriffe kann die Zivilgesellschaft erstmals Personen, Organisationen und Medien auf „unschuldig“ oder „schuldig“ bewerten. Klimanotstand veröffentlicht mit den Ergebnissen des Teil III des 6. IPCC Sachstandsberichtes eine Liste: Gut und Böse, klimaschützend und damit lebensbejahend oder fossilfreundlich, damit zerstörend. Schrempf ist sich sicher, dass „einige Personen“ die Seite wechseln werden. Millionen zukünftiger Hitzeopfer klagen sie als Mit-Verursacher ihres unsäglichen Leides an.

Die fossilenergiefreundliche Wissenschaft nutzt den Begriff „Climate-Change“, sie wissen jetzt weshalb…

Es ist unsere, deine und meine höchste Pflicht und Fürsorge, das fossile System zu durchbrechen und zu beginnen, die Lebensgrundlagen unserer Nachkommen zu schützen! Sie können sich selbst nicht wehren!

Wir sind die letzte Generation, die noch etwas für sie tun kann. Tun wir es jetzt für sie, nutzen auch wir das Wissen über die Macht des Wortens. Fordern wir von der Politik die Verwendung problemgerechter Begriffe wie „Klimaerhitzung“ ein. Wir unterstützen sie dadurch, klimaschützende Rahmenbedingungen zu verordnen!

Jetzt! Später ist zu spät“!

Weblink

Quellen

  • https://sprachkompass.ch/landschaft/klimawandel
  • https://ikum.mediencampus.h-da.de/blog/leitfaden-fuer-eine-klimagerechte-sprache-torsten-schaefer-im-gespraech-mit-taz-journalist-kai-schoeneberg/
  • https://www.klimanotstand.com/

Schlimmste Sommertrockenperiode seit 2000 Jahren

Europa erlebt seit 2015 die schlimmste Sommer-Trockenperiode der letzten zwei Jahrtausende

2021: Ergebnisse von Baumringanalysen zeigen historisch außergewöhnliche Sommer-Trockenheit in den letzten Jahren – Ursache ist die vom Menschen verursachte Klimaerhitzung. („ist“ korr. EW Schrempf)

Die Trockenheit der vergangenen Sommer war in Europa schlimmer als je zuvor in den letzten 2100 Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die ein internationales Forschungsteam erstellt hat. Das Team untersuchte den chemischen Fingerabdruck von europäischen Eichen, um das Sommerklima während 2110 Jahren zu rekonstruieren. Demnach bestand ein langfristiger Trend zur Trockenheit, aber seit 2015 hat sich die Dürresituation plötzlich verschärft – weit heftiger als in den 2000 Jahren zuvor. Diese Abweichung ist vermutlich das Ergebnis der vom Menschen verursachten Klimaerhitzung und den damit verbundenen Veränderungen des Jetstreams in der Atmosphäre. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachjournal Nature Geoscience veröffentlicht.

Die jüngsten sommerlichen Dürreperioden und Hitzewellen hatten in Europa verheerende ökologische und ökonomische Folgen, die sich verschlimmern werden, wenn die globale Erwärmung weiter zunimmt. „Wir sind uns alle dieser Anhäufung von außergewöhnlich heißen und trockenen Sommern in den letzten Jahren bewusst, aber wir brauchen eine präzise Rekonstruktion der historischen Situation. Dann erst sehen wir, wie sich die jüngsten Extremereignisse im Vergleich zu früheren Zeiten darstellen“, sagt Erstautor Prof. Dr. Ulf Büntgen von der Universität Cambridge in England und Seniorforscher am CzechGlobe – Global Change Research Institute der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik (GCRI). „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die letzten fünf Sommer für Mitteleuropa außergewöhnlich waren im Hinblick darauf, wie stark die wiederkehrende Trockenheit gewesen ist.“

Analyse stabiler Isotope in Baumringen gibt Aufschluss über Hydroklima der Vergangenheit

Die meisten Studien, die das Klima der Vergangenheit rekonstruieren, beschränken sich auf die Temperatur. Stabile Isotope in Baumringen liefern jedoch jährlich aufgelöste und kalendergenau datierte Informationen über die hydroklimatischen Veränderungen über lange Zeiträume hinweg. Büntgen und seine Kolleginnen und Kollegen aus Tschechien, Deutschland und der Schweiz, darunter auch Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), haben mehr als 27.000 Messungen der Isotopenverhältnisse von Sauerstoff und Kohlenstoff von 147 europäischen Eichen analysiert – und dabei eine Periode von 2110 Jahren abgedeckt. Die Baumproben stammen von historischen Brunnen, Gebäuden und Pfahlbauten sowie von Ufersedimenten und lebenden Bäumen aus den heutigen Gebieten der Tschechischen Republik und Regionen in Südost-Bayern.

„Generell wird unser Verständnis umso schlechter, je weiter wir in die Vergangenheit zurückgehen, weil die Datensätze über vergangene Dürreperioden selten sind“, sagt Büntgen. Der Wissenschaftler ist Experte für Dendrochronologie, also der Datierung von Baumringen. „Allerdings sind gerade die Erkenntnisse über die Zeit vor dem Mittelalter besonders wichtig, weil sie uns ein vollständigeres Bild der Trockenheitsschwankungen geben, was für die Funktion und Produktivität von Ökosystemen und Gesellschaften entscheidend war.“

Datenarchiv deckt über 2000 Jahre seit dem Römischen Reich ab

Die Wissenschaftler haben die Kohlenstoff- und Sauerstoffisotope für jeden Ring eines jeden Baumes extrahiert und analysiert. Damit konnten sie die größte und detaillierteste Datensammlung über die hydroklimatischen Bedingungen in Mitteleuropa seit dem Römischen Reich bis heute erstellen. „Diese stabilen Isotope von Baumringen liefern uns ein viel genaueres Archiv, um die hydroklimatischen Bedingungen in gemäßigten Zonen zu rekonstruieren. Hier versagen die herkömmlichen Baumringstudien häufig“, teilt Co-Autor und Paläoklimaforscher Prof. Dr. Jan Esper von der JGU mit. Esper erhielt 2020 einen ERC Advanced Grant für Arbeiten, die zur Verbesserung der Klimarekonstruktion anhand von Baumringen beitragen.

Stabile Baumringisotope unterscheiden sich von den eher klassischen dendrochronologischen Parametern – das sind die Breite der Baumringe und die Holzdichte –, weil sie die Umwelteinflüsse auf die Bäume widerspiegeln anstelle des Nettostammwachstums. „Während die Kohlenstoffwerte von der Photosynthese abhängen, werden die Sauerstoffwerte von der Wasserversorgung beeinflusst. Zusammen zeigen die beiden Werte eine enge Korrelation mit den hydroklimatischen Bedingungen in der Vegetationsperiode“, erklärt Co-Autor Prof. Dr. Paolo Cherubini von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in der Schweiz.

Jüngstes Waldsterben in Mitteleuropa bestätigt Resultate der Dendrochronologie

In dem Zeitraum von 2110 Jahren gab es sehr feuchte Sommer wie in den Jahren 200, 720 und 1100, aber auch sehr trockene Sommer wie etwa 40, 590, 950 und 1510 n.Chr. Trotz dieser „außergewöhnlichen Jahre“ zeigen die Ergebnisse, dass Europa in den letzten zwei Jahrtausenden allmählich trockener geworden ist. Die Baumproben von 2015 bis 2018 allerdings machen klar, dass die Trockenheit in den vergangenen Sommern alle anderen Schwankungen der letzten 2000 Jahre übertrifft. „Auf Jahrhunderte mit einem langsamen, deutlichen Rückgang folgte ein steiler Abfall, was für die Land- und Forstwirtschaft besonders alarmierend ist. Das noch nie da gewesene Waldsterben in weiten Teilen Mitteleuropas unterstreicht unsere Resultate“, merkt Co-Autor Prof. Dr. Mirek Trnka vom CzechGlobe in Tschechien an.

Die Forschenden gehen davon aus, dass die jüngste Häufung von ungewöhnlich trockenen Sommern sehr wahrscheinlich ein Ergebnis der menschengemachten Klimaerhitzung ist und der damit einhergehenden Veränderungen in der Position des Jetstreams. „Klimawandel bedeutet nicht, dass es überall trockener wird. Manche Orte werden vielleicht feuchter oder kälter, aber Extremereignisse werden häufiger. Das könnte für die Landwirtschaft, für die Ökosysteme und die Gesellschaft insgesamt verheerend sein“, sagt Büntgen.

Ersteller des Artikels: www.blogs.uni-mainz.de/fb09climatology

Arbeitsbereich Klimatologie am Geographischen Institut
Petra Giegerich, Artikel Online geschaltet von: / Doris Holler /

Bearbeitet von EW Schrempf, statt Klimaerwärmung, Klimawandel neu: Klimaerhitzung

Die Schuldigen an der Klimaerhitzung

Sachliche Zusammenstellung wissenschaftlich unbestrittener CO2- und Temperatur-Diagramme über die Weltklima-Entwicklung.

Geschichte: Auf Grund des Druckes von NGOs wurde im Jahr 1988 (von den Regierungen) der den Regierungen (?) als politischer Berater dienende IPCC (Weltklimarat) ins Leben gerufen.


Die Zivilgesellschaft vertraut den in globalen, gigantisch inszenierten Auftritten vorgetragenen IPCC-Aussagen, in der gutgläubigen Annahme, dass es sich beim Weltklimarat um eine höchstkarätige wissenschaftliche Institution handelt.


Das nachfolgende Bild über die Entstehung der Welt-Klimaberichte unterstreicht für den Autor aber deutlich die Einflussmöglichkeiten von Politik und milliardenschweren „Organisationen“…

Bilder ev. geschützt.

Hinterfragen: Die 2015 vom IPCC im 5. Sachstandsbericht veröffentlichte Berechnung, dass bei Einhaltung der Pariser Klimaschutz-Ziele mit einer 66%igen Wahrscheinlichkeit eine Begrenzung der Temperaturzunahme von 1,5 °C erreicht wird, ist für E.W. Schrempf nach Auswertung nachfolgender Diagramme nicht richtig.

Die 2015 veröffentlichte IPCC-Aussage, dass „wir“ weltweit noch ein CO2 Emissions-Kontingent von 1000 Gigatonnen haben, lässt den Schluss zu, dass diese Zahlen eine politische Auslegung sind. Sie bewirken nämlich, dass in den folgenden Jahren keine gravierenden Änderungen des auf Nutzung von fossiler Energie aufgebauten Weltwirtschaftssystems vorgenommen werden müssen.

Diese Erkenntnis bewegte den Autor, die IPPC Berichte zu hinterfragen. 2021/22 erfolgt die Veröffentlichung des 6. Sachstandsberichtes. Sollte dieser auf den Aussagen des 5. Berichtes aufbauen, also trotz der weltweit für hunderttausende Menschen bereits tödlichen Auswirkungen, weiterhin CO2 Emissionen zulassen, wird der Autor Ernst Walter Schrempf als Vertreter der Interessen der Kinder und Enkel in 50, 500 und 1000 Jahren über seine unabhängigen wissenschaftlichen Netzwerke ein Gegengutachten initiieren. Scheinbar tut sonst niemand etwas gegen den PCC. Dabei bittet er auch um deine Unterstützung.

Mit einfachen Grundlagenwissen ist nämlich bei der Analyse der nachfolgenden, wissenschaftlich unbestrittenen Diagramme zu erkennen, dass wir seit vielen Jahren kein zusätzliches Kontingent an Treibhausgasen mehr haben. Denn jedes über 300ppm (Peak der Warmzeiten) reichende CO2 Molekül in unserer Atmosphäre ist bereits zu viel.

Prof. Douglas Maraun hat zeitnah zu meiner schweren Kritik im Juli 2021 einen sehr sachlichen Bericht veröffentlicht. Dafür ist ihm Schrempf sehr dankbar.

Das Schmelzen der Polkappen, der Eisschilde und Gletscher mit dem exponentiell zunehmenden Anstieg des Meeresspiegels, dem Auftauen des Permafrostes und den gigantischen Tropen- und arktischen Bränden müssen die Menschen doch nachdenklich stimmen, ob nicht bereits mehrere sogenannter Kipppunkte überschritten wurden. Millionen Hitzetote klagen bereits an und trotzdem „dürfen“ wir nach dem IPCC, weiterhin Gigatonnen von Treibhausgase emittieren. Das passt für Schrempf nicht zusammen!



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Tab. 1
Temperaturkurve

1960 – 2021 Die Messergebnisse zeigen eine exponentiell fortschreitende Klimaerhitzung   Es ist die Folge der Verbrennung fossiler Stoffe wie Öl, Kohle u. Gas.


Kleiner Peak um 1940: Luftverschmutzung durch die Rüstungsindustrie dämpft die Sonneneinstrahlung.      
Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist image-1.pngTab. 2
Die Ursache der Klimaerhitzung ist die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre,
im Besonderen des CO2.   Es befinden sich pro
1 Liter Luft zusätzliche 3 Trillionen CO2-Moleküle in der Luft

2021 befinden sich ca. 419ppm CO2 in unserer Atmosphäre, das sind pro 1 Liter Luft zusätzliche 3.000.000.000.000.000 (3 Trillionen) CO2-Moleküle mehr als es sein dürften! (Berechnet vom Autor Ernst Walter Schrempf)

419ppm ist ein CO2-Wert, wie in der Erdgeschichte vor ca. 4,1 bis 4,5 Millionen von Jahren.
Dieser enorm hohe CO2 Wert wird nach den Naturgesetzen (Treibhauseffekt) eine Temperaturerhöhung von über 5 Grad auslösen, hochgerechnet ab der vorindustriellen globalen Ø Durchschnittstemperatur. Der Meeresspiegel lag damals, bei abgeschmolzenen Eisschilden, um über 20m höher. Das ist nach den vorliegenden Tabellen unsere reale Zukunft!

Heute, im 21. Jhdt., dürften sich, lt. langjährigen globalem Klimadaten, maximal ca. 300 ppm CO2 in der Atmosphäre befinden. Ca. 300 ppm ist der CO2-Spitzenwert der globalen Warmzeiten. (siehe Tab. 3) Ein CO2 Wert von ca. 300ppm war bisher der „natürliche“ Kipppunkt, bei welchem sich die höchste globale Ø Temperatur einer Warmzeitperiode wieder Richtung tiefste Temperatur der Kaltzeit (bei ca. 180ppm CO2) absenkte.

Die globale Temperatur folgt auf Grund des Treibhauseffektes der CO2-Konzentration. Diese ist aktuell bereits um ca. 1,3 Grad angestiegen. Hochgerechnet werden es nicht, wie in den vom IPCC gesammelten Berechnungen und mit 66% Wahrscheinlichkeit 1,5 oder 2 Grad Temperaturerhöhung werden, sondern möglicherweise 5 Grad oder nach den Tabellen noch darüber! Prof. Maraun: Es ist eine sportliche Annahme, dass es weniger als 3 Grad werden wird. Südafrika hat im August 2021 das zweitgrößte Kohlekraftwerk (4,7GW)der Welt in Betrieb genommen. Es hat eine Laufzeit von 50 Jahren!


Der Mensch hat durch die Verbrennung fossiler Stoffe CO2 Moleküle freigesetzt, die Natur reagiert darauf nach ihren, mathematisch absolut sicheren Naturgesetzen, das ist die Klimaerhitzung, siehe die Tabelle 3! Das emittierte CO2 verbleibt hunderte Jahre in der Atmosphäre, bzw. versauert die Meere.

Hintergrund: Die Temperatur-Differenz in einer Warmzeit-Kaltzeit-Periode von ca. Ø 100.000 Jahren ist ca. 15 Grad, siehe die 800.000 Jahres-Tabelle 3.

In den 1960iger Jahren, den Ø höchsten Punkt der Warmzeit, liegt unsere Ausgangsposition (Tab. 1 Temperatur-Zu-Abnahme) bei ca. 0 Grad.
Die globale Temperatur sollte nun in den nächsten ca. fünfzigtausend Jahren Richtung Kaltzeit absinken, anstatt mit erdgeschichtlich noch nie dagewesener Geschwindigkeitszunahme, dem CO2-Stand von aktuell ca. 420 ppm folgend, Richtung Heißzeit anzusteigen!

Die violette Linie ist die Zeit-parallel eingetragene CO2 Konzentration in der damaligen Atmosphäre.
Diese CO2 und Temperatur-Daten stammen von Eisbohrkernen aus der Antarktis

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Das CO2 und damit darauf folgend die globale Klima-Erhitzung steigen immer  schneller an! – Globaler Klimanotstand
  Tab. 3 Konzentration des CO2 Gehaltes der Atmosphäre der letzten 800.000 Jahre.   Parallel dazu der Zusammen- hang mit den globalen Temperaturen, welche der CO2 Konzentration folgen   Die rote Linie, die letzten 40 Jahre, entsprechen dem roten Segment der Keeling-Kurve in der nächsten Grafik.  

Die nachfolgenden Daten der Keeling-Kurve ist die grafische Darstellung des mittleren globalen Konzentrationsverlaufs des Spurengases Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Erdatmosphäre seit dem Jahr 1958. Sie ist nach Charles David Keeling / Scripps Institution of Oceanography benannt

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Tab. 4
Der rot eingezeichnete Linienteil entspricht den letzten 40 Jahren, entsprechend dem roten Segment der Keeling-Kurve in der vorgehenden Grafik. Der Anstieg der globalen Temperatur folgt zeitversetzt dem Anstieg der CO2 Konzentration.

Ergebnis: Klimaerhitzung
  

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist image-4.pngTab. 5
Keeling-Kurve: Trotz Corona wird global kaum weniger Öl-Kohle-Gas verbrannt, es werden weiterhin exponentiell ansteigende Werte gemessen. Rote Zacken: Der CO2 Gehalt schwankt im Laufe des Jahres mit der Wachstumsphase der Pflanzen/Bäume in der nördlichen Erdhälfte. Blau: Jahres-Durchschnittstemperatur. Der Jahreshöchstwert wird jeweils Ende April erreicht, 2021 der Peak von 420ppm CO2.
Die Tabellen sind öffentlich zugänglich aber möglicherweise geschützt. 
  



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Tab. 6
Keeling CO2 Kurve in Bezug mit den Tagungen des Welt-Klimarates.     40 Jahre Warnungen!
40 Jahre Untätigkeit, trotz des parallel dazu, ebenfalls exponentiellen Anstieges der globalen Temperaturen!  


2021/22 folgt der IPCC – 6. Klima-Sachstandsbericht

Der Weltklimarat IPCC gibt das globale CO2-Restbudget in seinem 2018er Sonderbericht mit 420 Gigatonnen an, wenn das 1,5-Grad-Ziel (bezüglich der mittleren globalen  Oberflächentemperatur) mit 66 % Wahrscheinlichkeit erreicht werden soll.

Die dafür maßgeblichen Berechnungen wurden über die „Monte Carlo Methode“ durchgeführt. Es sind Wahrscheinlichkeits-berechnungen ohne Einbeziehung von klimarelevanten, sich selbst verstärkenden „Kipppunkten“.

Deshalb stellen die „Wissenschaftler“ immer öfter „überraschend“ fest, dass alles viel schneller geht, als sie es bisher berechnet haben! Als Beispiel die überraschende, „wissenschaftlich vollkommen neue Erkenntnis“, dass ein 3000 m hohes grönländisches Eisschild, bei einer abgeschmolzenen Höhe auf 2000 m immer schneller schmilzt, da tiefer unten die Umgebungstemperatur höher ist. (!)


Oder im Juni 2021 veröffentlicht, die „Sorgen“ der Wissenschaftler über die seit 2017 extrem beschleunigende Eisschmelze des Pine-Island-Gletschers, welcher nun bereits in „absehbarer Zeit“, und nicht, wie bisher von ihnen vertreten, in einigen Jahrhunderten kollabieren wird!

Weltweit „dürfen“ sich Regierungen nach den offiziellen IPCC-Vorgaben richten, nach denen „wir alle“ weiterhin Treibhausgase emittieren dürfen. Hunderttausende, von den Regierungen bezahlte Wissenschaftler schweigen, und noch die meisten Journalisten auch.

Warum schweigen die Wissenschaftler? Wenn sie zugeben würden, dass die Menschen keine weiteren CO2 Emissionen mehr verursachen dürfen, brauchen sie auch nicht mehr über diesen ungeheuer komplexen Bereich der CO2 Emissionen zu forschen. Milliardenschwere Geschäftsmodelle würden wegfallen. Ihre zurückhaltenden Zugeständnisse haben ebenfalls mit ihren Karrieren zu tun. Mahnenden Werke schreiben sie in der Pension, siehe meine Gesprächspartnerin beim CCCA, Frau Prof. Kromp-Kolb.

Die Schuldigen an der Klimaerhitzung, das sind wir alle, einige sind es jedoch ganz „Besonders“. Es sind die Verursacher der Klimaerhitzung.

Ich selbst, Ernst Walter Schrempf, bin mit ca. 10-16 Tonnen CO2 Äquivalent, viel mehr als zu einem Milliardstel Anteil einer der Schuldigen an der Klimaerhitzung. Dafür bitte ich die Jungen von fff, meine zwei eigenen Kinder, meine 2 Enkel, bzw. alle zukünftigen Kinder und Enkel der Welt um Vergebung.

Aber die wirklich Schuldigen, die Verursacher der Klimaerhitzung sind namentlich bekannte Politiker, Konzernvorstände, Belegschaftsvertreter oder Aktionäre, welche die Rahmenbedingungen dafür schaffen bzw. das fossile Wirtschaftssystem trotz besserem Wissen aufrecht zu erhalten versuchen.


Es ist ein zerstörendes System, über welches die Menschenmassen als bewusst manipulierte Konsumenten, diese Verbrechen an unseren Planeten begehen konnten und auf Grund der „Berechnungen“ des IPCC noch viele weitere Jahre begehen „dürfen“.

Zusammenfassung:

Im Mai 2021 befinden sich 419ppm CO2 in der Atmosphäre, das sind lt. der über hunderttausende von Jahren dokumentierter Analysen, bereits um 119 ppm CO2 zu viel!

Nach den wissenschaftlich unbestrittenen Diagrammen Klimaerhitzung, Keeling-Kurve und den Daten der Eisbohrkerne gibt es bereits seit den 1960iger Jahren, dem Peak der Warmzeiten, kein „Restbudget“ an Treibhausgasen mehr.

Jedes zusätzliche CO2 Molekül in der Atmosphäre beschleunigt die Klimaerhitzung.

Die Mächtigen wissen dies und nehmen durch das Festhalten am lukrativen fossilen Wirtschaftssystem billigend die Zerstörung der Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkel in Kauf.

Die vom Weltklimarat IPCC auf Grund des Pariser Klimaschutzabkommens der Atmosphäre unseres Planeten noch zugestandenen CO2 Emissionen sind politisch beeinflusst. Diese „Vorgaben“ dienen vordergründig dem Erhalt der auf fossiler Energie aufgebauten Weltwirtschaft.

Die Klimaerhitzung kann nur durch einen sofortigen CO2 Emissions-Stopp, einhergehend mit massiven globalen Gegenmaßnahmen verzögert werden!

Das bisherige Ergebnis unserer eigenen Anstrengungen, Beispiel Österreich, ist an der Temperaturzunahme und im Index über nachhaltige Entwicklung abzulesen, bei der unser Österreich den klimapolitisch dramatisch schlechten Rang 153 von 164 Ländern einnimmt.

Feststellung: Wir befinden uns seit vielen Jahren im Krieg!


Der Schriftsteller Michael Ende hielt in einer Notiz fest: „Immer wieder tauchte nach 1945 die Frage auf, ob es denkbar sei, dass es je zu einem dritten Weltkrieg kommen könne. Ich glaube, wir befinden uns schon mittendrin. Nur bemerkt es offenbar niemand, weil dieser Krieg nicht territorial, sondern zeitlich geführt wird. Wir haben einen erbarmungslosen Krieg gegen unsere eigenen Kinder und Enkel, gegen die kommenden Generationen, entfesselt. Wir werden ihnen eine verwüstete Welt hinterlassen, auf der das Leben für sie sehr schwer sein wird. Aber da sie ja nicht zurückschlagen können, fahren wir damit fort – wir können schon gar nicht mehr anders – und beruhigen unser Gewissen (sofern es nicht ganz zum Schweigen zu bringen ist) mit der Annahme, dass ihnen schon etwas einfallen wird, um unsere Gemeinheiten wiedergutzumachen.

Die Zivilgesellschaft ist Dank fff den NGOs und ehrbaren Journalisten am Aufwachen. Gemeinsam und mit vollem Einsatz kämpfen wir für die Erhaltung einer lebenswerten Zukunft für die Kinder und Enkel unserer nächsten Generationen!


Wir müssen für sie handeln, denn sie können sich selbst nicht wehren! Jetzt! Später ist zu spät!

Literatur und Anmerkungen                                                                                 EWS 8. 2021

Wissenschaftlich dokumentiert ist der Zusammenhang von CO2 und der Temperaturerhöhung in der Klima-Erhitzungs-Geschichte des späteren Havard-Professors Roger Revelle. Er war weltweit der erste Wissenschaftler, welcher die Forschungsarbeiten über die Zunahme des Gehalts an CO2 in der Erdatmosphäre und über die Gefahren, die sich daraus für die Zukunft der Menschheit ergeben, begann.

Roger Revelle rekrutiert als Leiter des Scripps-Institutes Charles David Keeling, um ein Programm zu leiten, mit dem die genauen Messungen des atmosphärischen Kohlendioxids beginnen soll. Es entsteht die auch von vehementesten Klimawandelleugnern unbestrittene „Keeling Kurve“. Im Bezug mit der gleichzeitig ansteigenden globalen Temperatur ist sie der klare Beweis der von Menschen gemachten Klima-Erhitzung.

Geschichte: Februar 1957, 314 ppm CO2: Roger Revelle und Hans Suess von der SIO veröffentlichen in Tellus einen Artikel mit der Warnung vor der Zunahme des atmosphärischen Kohlendioxids auf Grund der Verbrennung fossiler Brennstoffe.

September 1961, 316 ppm CO2: Roger Revelle wird unter Präsident Kennedy der erste wissenschaftliche US-Regierungsberater. In dieser Funktion ist er ab 1961 in den Vereinten Nationen und weiteren internationalen Organisationen in den Bereichen Wissenschaft, Energie und Weltfrieden tätig.

Seit 1961 hat sich jeder US-Präsident mit der Frage beschäftigt, ob die Klimapolitik geändert werden muss. Sie hörten nicht auf Revelle.

Ab 1965, bei damals mehr als ca. 320 ppm CO2 erübrigte sich die Frage der Präsidenten, ob die Klimapolitik geändert werden muss. Der CO2 Anreicherungs-Kipp-Punkt wurde möglicherweise zu diesem Zeitpunkt überschritten, der Mensch steuert sich durch die Untätigkeit der Regierungen in die Heißzeit.


Wiederholung:
An den erdgeschichtlich höchsten CO2 Punkten, an den Höhepunkten der Warmzeiten, bei ca. 300 ppm, drehte periodisch alle 120.000 Jahre, die Temperatur wieder um und verlief absinkend in Richtung Eiszeit.

Auf Grund des Druckes von NGOs wurde im Jahr 1988 (von den Regierungen) der den Regierungen als politischer Berater dienende IPCC (Weltklimarat) ins Leben gerufen.

Im November 2021 bzw. 2022 kommt durch die Veröffentlichung des 6. Sachstandsberichtes des IPCC Beunruhigendes auf uns zu. Der von der Zivilgesellschaft (fff) ausgehende Druck auf Transparenz im Bereich der Weltklimaerhitzung nimmt, wie angedeutet, ebenfalls exponentiell zu.

Nach meiner Meinung wird 2021 die kritische Masse in der Zivilbevölkerung erreicht werden, Corona hat bisher davon abgelenkt. Der Extremwetterereignisreiche Sommer 2021 könnte dazu beitragen.

Wir haben ähnliche Jetstream-Verhältnisse wie 2003, der damalige Rekordhitze-Sommer (70.000 Tote in Europa) begann ebenfalls mit einem kühlen Frühjahr. Der Juli war bereits „extrem“, was wird der August noch bringen?

Warten wir nicht ab, ob die anderen etwas für unsere Jungen tun, dafür gibt es keine Zeit mehr.

Vielleicht ebenfalls interessant, eine neue, zusätzliche Perspektive:

Gläubige Menschen wissen, dass es genau zu diesem Klimaerhitzungs-und militärischen Kipp-Zeitpunkt, 1961 bis 1965, sogar „himmlische“ Aufforderungen zur Umkehr an die Welt (Vereinten Nationen) und an die Kirche gerichtet wurden. Es sind die wissenschaftlich dokumentierten Sehungen von Garabandal, in einem kleinen Bergdorf in den kantabrischen Bergen (Spanien).

Die 1. Botschaft, vor genau 60 Jahren, am 18. 10. 1961:
„Wenn ihr Menschen euch nicht bessert (umkehrt), wird ein Strafgericht über euch kommen, der Kelch (Zorn Gottes) füllt sich“.

Die 2. Botschaft am 18. Juni 1965:
„Meine 1961 an euch übermittelte Botschaft wurde nicht erfüllt, nun kommt das Strafgericht über euch“!

Ein vor dem „Strafgericht“ prophezeites, einzigartiges „Wunder“, welches die Authentizität der Botschaften beweisen wird, ist in Garabandal für die Zeit vorausgesagt, in der man „die Messe nicht mehr frei lesen“ kann. (durch Corona bereits erfüllt). Weiters soll sich dieses Wunder im Zuge einer Anbahnung eines neuen Kommunismus, der gelebten Ökumäne bzw. in der Zeit des 4. Papstes nach Johannes XXIII ereignen. (Also noch zu Lebzeiten von Benedikt XVI). Diese Aussagen animierten den Autor Ernst Walter Schrempf, sich mit diesen Botschaften durch persönliche intensive Erforschung näher zu befassen. Ernst Walter Schrempf hält Vorträge über diese weltweit einzigartigen Vorfälle. Ein neuer Kinofilm darüber zieht immer mehr Menschen in diesen Bann. Machen Sie sich selbst ein Bild davon:

Weiterlesen

Unser Planet steht in Flammen

17. 2. 2020 UNO-Generalsekretär Guterres hat die internationale Gemeinschaft erneut zu entschlossenem Klimaschutzmaßnahmen aufgerufen. „Unser Planet steht in Flammen“

Bei der nächsten UNO-Klimakonferenz in Glasgow müssten die Regierungen den Wandel zusagen „den unsere Welt braucht und den die Menschen fordern“


Reiche Länder müssen als ersten Schritt die Subventionen für klimaschädliche fossile Energieträger beenden!

Der Klima-Notstand hat mit den Notstandsgesetzen nichts zu tun.

Das Missverständnis

19. 11. 2019

von Felix Feistel
Foto: FloridaStock/Shutterstock.com

Link zum Artikel – Veröffentlicht in Rubikon

Der Begriff „Klimanotstand“ wird vielfach missverstanden. Durch seine semantische Überschneidung mit den „Notstandsgesetzen“ wird er oft als Beginn einer heraufdämmernden Weltdiktatur angesehen, die den Menschen unter dem Deckmantel des Klimawandels und der Ökokatastrophe untergeschoben werden soll. Dies ist jedoch nicht der Fall. Der Klimanotstand kann sogar zur Stärkung der Demokratie führen.

Im Laufe des Jahres 2019, als die Proteste der Fridays-For-Future-Bewegung, von Extinction Rebellion, Ende Gelände und vielen anderen an Fahrt aufnahmen, tauchte sehr schnell der Begriff des Klimanotstandes auf. Dieser sollte erklärt werden, um auf dessen Grundlage schnelle und effektive Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ermöglichen. Wie zu erwarten, folgte die Kritik an diesem Begriff auf dem Fuße.

So erklärten viele derjenigen, welche die Proteste eher skeptisch betrachten, der Klimanotstand erinnere sie an die Notstandsgesetze der frühen 1930er Jahre, mit dem die Nationalsozialisten sich mehr und mehr Macht gesichert und die Opposition unschädlich gemacht haben. Sie wittern einen totalitären Staat, der unter dem Deckmantel des Klimawandels installiert wird, um die Mehrheit der Bevölkerung zu unterdrücken. Diese Befürchtung entbehrt jeglicher Grundlage.

Der Begriff „Klimanotstand“ ist eine, zugegebenermaßen etwas holprige Übersetzung des englischen Begriffes „climate emergency“. Emergency ist dabei eigentlich mehr ein Notfall, beispielsweise ein Unfall, zu dem die Rettungssanitäter ausrücken müssen, oder ein brennendes Haus, das so schnell wie möglich gelöscht werden muss.

Der Duden beschreibt einen Notfall als eine „Situation, in der dringend Hilfe benötigt wird“. In einer solchen Situation steckt die Menschheit insgesamt, wenn man sich die alarmierenden Berichte der Wissenschaftler angesichts des Klimawandels ansieht. In dieser Notlage ist es jedoch wenig hilfreich, in offensichtlicher Unkenntnis ihres Inhaltes, über die verwendeten Begrifflichkeiten zu debattieren. Schließlich diskutieren die Bewohner eines brennenden Hauses auch nicht darüber, ob es nun sinnvoll ist, die Lage einen „Notfall“ zu nennen oder einen Notstand.

Emergency wurde wohl deshalb mit „Notstand“ übersetzt, weil der „Notfall“ alleine noch keinerlei Handlungsspielräume eröffnet. Erst die Erklärung des „Notstandes“ auf Grundlage des Notfalls bietet einen Ansatz, auf dessen Basis aktiv Maßnahmen ergriffen werden können. Der Klimanotstand alleine hat noch keinerlei Rechtswirkung. Er ist zunächst nur ein symbolischer Akt und als solcher erst einmal wirkungslos. Doch er kann die Grundlage für weitere Handlungen und Entscheidungen sein. Dass diese zur Stärkung der Demokratie führen können und nicht notwendigerweise mit autoritären Zwangsmaßnahmen verbunden sein müssen, zeigt das Beispiel der hessischen Stadt Marburg.

Dort war es lokalen Aktivisten im Juni 2019 gelungen, einen Entwurf für den Klimanotstand in das Stadtparlament einzubringen. Dieser Entwurf sah vor, dass bei jeder Entscheidung der Stadt das 1,5 °C Ziel des Pariser Klimaabkommens mitbedacht werden muss, und dass keine Entscheidung gefällt werden darf, welche dieses Ziel erschwert. Neben einigen anderen Punkten sieht der Entwurf auch eine breite Bürgerbeteiligung vor, sodass die Zivilbevölkerung in den Prozess mit einbezogen werden soll, die Stadt bis zum Jahre 2030 emissionsneutral zu machen. Der Entwurf wurde von einer Mehrheit der Stadtverordneten ohne weitere Veränderungen angenommen.

Im Herbst dieses Jahres, also nach erstaunlich kurzer Vorbereitungszeit, begann der Prozess der Bürgerbeteiligung. In einer Reihe von Veranstaltungen, die wechselseitig teilweise Freiwillige, teilweise die Stadt selbst organisiert, soll ein Aktionsplan in enger Kooperation zwischen Stadt und Zivilbevölkerung entstehen. Hier können alle Menschen ihre Ideen und Vorstellungen für eine klimaneutrale und ökologische Stadt einbringen.

Auf diese Weise sollen Ideen entstehen und Denkräume eröffnet werden, die sich auch von den Gegebenheiten des Status Quo lösen. Niemand soll sich lediglich an dem orientieren, was momentan politisch machbar ist oder was die Logik des herrschenden Systems vorschreibt.

Im Gegenteil soll die Möglichkeit eröffnet werden, die grundlegende Einstellung der Gesellschaft zu hinterfragen, ganz nach dem Einstein zugeschriebenen Zitat, dass man Probleme niemals mit derselben Denkweise lösen kann, durch die sie entstanden sind.

Dies ist ein sehr offener Prozess mit ungewissem Ausgang, aber es ist ein Schritt in Richtung lebendiger Demokratie. Voraussetzung für das Gelingen ist jedoch, dass die Stadt tatsächlich am Ende die Vorschläge und Ideen der Zivilbevölkerung berücksichtigt und sich durch diesen Prozess nicht nur einen Anstrich von Bürgernähe geben will. Um das zu verhindern, halten jedoch lokale Aktivisten den Druck aufrecht. Auch wird eine Zivilbevölkerung, die sich in den Prozess eingebracht hat, darauf bestehen, dass ihre Ideen auch etwas zählen.

Natürlich kann eine Stadt alleine nicht die weltweite Ökokatastrophe lösen. Aber sie kann, wenn sie den Klimanotstand richtig umsetzt, ein Beispiel für andere Städte und Länder sein. Fest steht, dass wir uns in einer Situation befinden, der die Menschheit nie zuvor gegenübergestanden hat. Für die Lösung der Klimakrise und der ökologischen Katastrophe gibt es kein Patentrezept. Man kann lediglich Lösungswege ausprobieren, mit verschiedenen Ansätzen experimentieren. Daher ist es alleine schon wert, den Versuch zu unternehmen. Was am Ende dabei herauskommt, ist aktuell noch nicht absehbar.

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Felix  Feistel

Felix Feistel, Jahrgang 1992, schreibt in vielfältiger Weise über die Idiotie dieser Welt und auch gegen diese an. In einer auf Zahlen und Daten reduzierten Welt, die ihm schon immer fremd war, sucht er nach Menschlichkeit und der Bedeutung des Lebens. Er versucht, seine Kräfte und Talente für die Gestaltung einer lebenswerten Welt einzusetzen, indem er sich gegen Ungerechtigkeit und Zerstörung wendet. Trotz des überall grassierenden Wahnsinns ist er nicht bereit, den Glauben an das Gute im Menschen und sein Potenzial, den Planeten in ein Paradies zu verwandeln, aufzugeben. Er ist Mitglied der Rubikon-Jugendredaktion und schreibt für die Kolumne „Junge Federn“.

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Gericht verhandelt zum ersten Mal gegen die verfehlte Klimapolitik der deutschen Bundesregierung

11.8.2019 Drei Landwirtsfamilien und Greenpeace reichten gemeinsam Klage ein

Berlin – Die Klimaklage dreier Bauernfamilien und der Umweltschutzorganisation Greenpeace gegen die Bundesregierung von Angela Merkel wird am 31. Oktober vor dem Berliner Verwaltungsgericht verhandelt. Es ist das erste Mal, dass ein Gericht in Deutschland über den mangelnden Klimaschutz der Regierung verhandelt. Die Kläger sehen durch die fortschreitende Erderhitzung und die unzureichenden Reaktionen der von Merkel geführten Bundesregierungen ihre Grundrechte verletzt. Sie drängen darauf, den deutschen CO2-Ausstoß bis 2020 mit entschlossenen Maßnahmen noch wie wiederholt zugesagt um 40 Prozent zu senken. Die Klägerfamilien leben in Brandenburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Lisa Göldner, Greenpeace Klimaexpertin meint: „Zum ersten Mal steht die verfehlte Klimapolitik von Angela Merkel vor Gericht. Endlich muss sich die Bundesregierung für ihr ständiges Vertagen von wirksamen Klimaschutzmaßnahmen verantworten. Die sogenannte Klimapolitik der Kanzlerin ist rücksichtslos, denn sie bedroht die Lebensgrundlage von Menschen in Deutschland und weltweit. Die Bundesregierung muss endlich Antworten auf die Klimakrise finden.“

Silke Backsen, Klimaklägerin von der Nordsee-Insel Pellworm, ist überzeugt, den richtigen Weg zu gehen: „Ich freue mich, dass sich die Bundesregierung bald vor Gericht für ihre katastrophale Klimapolitik verantworten muss. Als Inselbewohner erleben wir die Folgen der Klimakrise hautnah. Meldungen über das deutlich schnellere Abschmelzen der Pole zeigen uns, wie bedroht unser bisheriges Leben auf Pellworm ist. Meine vier Kinder sagten zum Verhandlungstermin heute früh: Das wurde auch mal Zeit!“

Dr. Roda Verheyen, Rechtsanwältin, sagt: „Der Termin der mündlichen Verhandlung ist für uns alle ein wichtiger Schritt. Auch das Gericht nimmt offenbar wahr, dass die Zeit drängt. Zum allerersten Mal in Deutschland wird eine Klage gegen die Bundesregierung auf mehr Klimaschutz verhandelt. Wir gehen zuversichtlich in diese nächste Etappe und werden uns intensiv auf die Verhandlung vorbereiten.“

Artikel Online geschalten von: / holler /

Fridaysforfuture: Earth Strike

Nächster globaler Klimastreik  – wieder gehen weltweit Menschen auf die Straße um für die Einhaltung des Pariser Klimaschutz-Abkommens und damit gegen die anhaltende Zerstörung der Lebensgrundlagen zu kämpfen.

Diese haben in der ersten direkt betroffenen Generation, der Generation unserer eigenen Kinder und Enkel die ersten Fürsprecher bekommen. Die Schülerstreiks von fridaysforfuture sind der Beginn dieser Aktion.

Es ist eine Tragödie, dass sich Kinder mit Streiks zu Wort melden müssen, um ihre Zukunft zu schützen. Stellen wir uns hinter sie!

Klimanotstand ist die Lobbyismus-Seite für den Einsatz zum Erhalt der Lebensgrundlagen der noch ungeborenen Kinder und Enkel der zukünftigen Generationen.

Ernst Walter Schrempf, Initiator Klimanotstand

gerichtlich eingetragener Enkelschutz-Lobbyist

Klimaschäden durch Flugverkehr

IPCC Bericht: Mit Einbeziehung des RFI-Faktors verursacht der Flugverkehr 6 % bis zu 10 % des menschengemachten Treibhauseffektes!

RFI ist die Abkürzung für „Radiative Forcing Index“ und stellt den Versuch dar, die Klimawirkungen von Flugzeugen vollständig zu erfassen. Die „Erwärmungswirkung“ (englisch: „radiative forcing“) der Luftverkehrsemissionen auf das Weltklima hängt nämlich nicht allein von der Menge des ausgestoßenen Kohlendioxids ab, Flugzeuge verursachen daneben noch andere Treibhausgase, die noch dazu in besonders sensiblen Schichten der Erdatmosphäre ausgebracht werden: Stickoxide zum Beispiel oder auch Rußpartikel und Wasserdampf. 

Um die gesamten Klimaschäden durchs Fliegen abzuschätzen, werden deshalb die CO2-Emissionen mit dem RFI-Faktor multipliziert. Über die exakte Höhe dieses Faktors bestehen noch wissenschaftliche Unsicherheiten. Der Weltklimarat IPCC hat sich schon 1999 in einem Report ausführlich dazu geäußert und nannte einen Faktor von 2,7. Auf der Basis des 2007er IPCC-Berichts haben Prof. Hartmut Grassl (Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg) und Dietrich Brockhagen (atmosfair, Berlin) in einem Aufsatz einen RFI-Faktor von 1,9 bis 4,7 vorgeschlagen. Das Umweltbundesamt schreibt in einem „Leitfaden zur freiwilligen Kompensation von Treibhausgasen“ (S. 13):

„Bedeutsam für den RFI sind unter anderem die Emission von Stickoxiden und die Förderung vermehrter Wolkenbildung durch den Ausstoß von Rußpartikeln und Wasserdampf. Die Wirkung letzterer lässt sich allerdings bisher noch nicht mit der gleichen Sicherheit wie die anderen Effekte des Flugverkehrs bestimmen, weshalb der RFI nach derzeitigem Wissensstand nur als Spanne angegeben werden kann. Nach Schätzung des Umweltbundesamtes liegt er zwischen 3 und 5, das heißt, die Klimawirkung des Flugverkehrs ist mindestens 3-mal und höchstens 5-mal so groß wie die Wirkung des ausgestoßenen Kohlendioxids allein.“

Seriöse Angebote zur Klimakompensation von Flugreisen sollten deshalb stets einen RFI-Faktor berücksichtigen. Die meisten Fluggesellschaften hingegen ignorieren die erhöhte Klimaschädlichkeit. Sie betonen gern, dass auf den Luftverkehr nur rund zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes entfielen, womit sie implizieren, dass in anderen Wirtschaftsbereichen Klimaschutzmaßnahmen notwendiger und sinnvoller seien.

Der durch den Luftverkehr zu verantwortende Klimaschaden aber beträgt bei Berücksichtigung des RFI-Faktors sechs bis zehn Prozent des gesamten, menschengemachten Treibhauseffektes – Verursacher ist dabei ein sehr kleiner Teil der Weltbevölkerung.

Dieser Bericht ist ca. 10 Jahre alt. Seit damals veröffentlicht der IPCC Weltklimarat lt. google keine Informationen mehr um die extreme Klimaschädlichkeit des Flugverkehrs.

Warum? Die sehr nachdenkliche Antwort liefert google: IPCC Deutschland – Klick auf Impressum

IPCC-Deutschland, eine garantiert unabhängige Institution mit garantiert unabhängigen Gehaltszahlungen.

IPCC Weltklimarat

Geschichte: Auf Grund des Druckes von NGOs wurde im Jahr 1988 (von den Regierungen) der den Regierungen (?) als politischer Berater dienende IPCC (Weltklimarat) ins Leben gerufen.

WIKIPEDIA: Der IPCC bietet Grundlagen für wissenschaftsbasierte politische Entscheidungen, indem er unterschiedliche Handlungsoptionen und deren Implikationen aufzeigt, ohne jedoch konkrete Lösungswege vorzuschlagen oder Handlungsempfehlungen zu geben. (Das machen die Regierungen)


Die Zivilgesellschaft vertraut den in globalen, gigantisch inszenierten Auftritten von „PräsidentInnen“ vorgetragenen IPCC-Aussagen, in der gutgläubigen Annahme, dass es sich beim Weltklimarat um eine höchstkarätige wissenschaftliche Institution handelt.


Das nachfolgende Bild über die Entstehung der Welt-Klimaberichte unterstreicht für den Autor aber deutlich die Einflussmöglichkeiten von Politik und milliardenschweren „Organisationen“…

Bilder ev. geschützt.

Hinterfragen: Die 2015 vom IPCC im 5. Sachstandsbericht veröffentlichte Berechnung, dass bei Einhaltung der Pariser Klimaschutz-Ziele mit einer 66%igen Wahrscheinlichkeit eine Begrenzung der Temperaturzunahme von 1,5 °C erreicht wird, ist für Schrempf nach Auswertung nachfolgender Diagramme nicht glaubwürdig.

Die 2015 veröffentlichte IPCC-Aussage, dass wir weltweit noch ein CO2 Emissions-Kontingent von 1000 Gigatonnen haben, lässt vermuten, dass diese Zahlen eine politische Auslegung sind. Sie bewirken nämlich, dass in den folgenden Jahren keine gravierenden Änderungen des auf Nutzung von fossiler Energie aufgebauten Weltwirtschaftssystems vorgenommen werden müssen.

Mache den „Selbsttest“ klicke auf IPCC Deutschland scrolle weiter auf Impressum: DLR, deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt. Wir wissen natürlich, dass die Wissenschaftler des DLR natürlich vollkommen „unabhängig“ sind. Sie werden in ihren wissenschaftlichen Beträgen zum Weltklimarat die Interessen für den Erhalt ihrer eigenen rein „fossilen“ Arbeitsplätze natürlich nicht berücksichtigen. Aber was ist mit den anderen 195 Staaten, deren Wissenschaftler ihre Beiträge abliefern und mitentscheiden was veröffentlicht wird. ZB. Venezuela, Australien, Abu Dhabi, China, Iran… Das Ergebnis sehen wir im 5. Sachstandsbericht.

Diese Erkenntnis bewegte den Autor, die IPPC Berichte zu hinterfragen. 2021/22 erfolgt die Veröffentlichung des 6. Sachstandsberichtes. Sollte dieser auf den Aussagen des 5. Berichtes aufbauen, also trotz der weltweit für hunderttausende Menschen bereits tödlichen Auswirkungen, weiterhin CO2 Emissionen zulassen, wird der Autor Ernst Walter Schrempf als Vertreter der Interessen der Kinder und Enkel in 50, 500 und 1000 Jahren über seine unabhängigen wissenschaftlichen Netzwerke ein Gegengutachten initiieren. Dabei bittet er auch um deine Unterstützung.

Mit einfachen Grundlagenwissen ist nämlich bei der Analyse der nachfolgenden, wissenschaftlich unbestrittenen Diagramme zu erkennen, dass wir seit vielen Jahren kein zusätzliches Kontingent an Treibhausgasen mehr haben. Denn jedes über 300ppm (Peak der Warmzeiten) reichende CO2 Molekül in unserer Atmosphäre ist bereits um eines zu viel.

Prof. Douglas Maraun, der österreichische IPCC Koordinator des hat zeitnah zu meiner schweren Kritik am IPCC im Juli 2021 einen sehr sachlichen Bericht veröffentlicht. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

Das Schmelzen der Polkappen, der Eisschilde und Gletscher mit dem exponentiell zunehmenden Anstieg des Meeresspiegels, dem Auftauen des Permafrostes und den gigantischen Tropen- und arktischen Bränden müssen uns doch nachdenklich stimmen, ob nicht mehrere Kipppunkte bereits überschritten wurden. Millionen Hitzetote klagen an und trotzdem „dürfen“ wir nach dem IPCC, weiterhin Gigatonnen von Treibhausgase emittieren. Das passt für mich nicht zusammen!

Die Reaktionen folgen auf den Text der Veröffentlichung der ersten Informationen des IPCC am 9. 8. 2021

Neue Erkenntnisse

Der Weltklimarat fordert eine Kehrtwende bei der Landnutzung und warnt vor Hungerkrisen. Warum die intensive Tierhaltung und die Rodung von Wäldern so gefährlich sind.

Von Günter Marks, tagesschau.de

„Nach der Klimakatastrophe kommt die Hungerkrise“ – der Weltklimarat IPCC warnt eindrücklich vor den Folgen der globalen Erwärmung. In ihrem neuesten Bericht, der nun in Genf vorgestellt wurde, mahnen die Wissenschaftler ein radikales Umsteuern in der Landwirtschaft an. Der Agrarwirtschaft komme eine Schlüsselstellung zu. Landnutzung und Klimawandel seien aufs Engste verknüpft – vor allem bei der Produktion der Treibhausgase CO2, Methan und Lachgas.

Aus dem Bericht geht hervor, dass zwischen 2007 und 2016 die Nutzung von Land für 13 Prozent aller vom Menschen gemachten CO2-Emissionen verantwortlich ist, für 44 Prozent des Methan‐Ausstoßes und für 82 Prozent der Lachgasemissionen. Der Klimaforscher Alexander Popp vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sagt im Gespräch mit tagesschau.de, dass die Landnutzung global gesehen etwa ein Viertel der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen ausmache.

KLIMA: pro Klimavolksbegehren

Weitere Infos sind zu finden unter: klimavolksbegehren.at

Wir spüren die Auswirkungen der Klimakrise schon jetzt! Unsere Gletscher verschwinden, unsere Äcker und Wälder vertrocknen, die Hitze belastet uns alle. Wir müssen Österreich vor drohenden Milliardenkosten, Artensterben und Gesundheitsgefahren bewahren. Unsere Kinder verdienen eine lebenswerte Heimat. Darum fordern wir (verfassungs-)­gesetzliche Änderungen, die Klimaschutz auf allen Ebenen ermöglichen und leistbar machen.

1. Zukunft ermöglichen: Klimaschutz in die Verfassung!

2. Zukunft sichern: Stopp klimaschädlicher Treibhausgase!

3. Zukunft fördern: Klimaschutz belohnen und niemanden zurücklassen!

4. Zukunft gestalten: Verkehr und Energie nachhaltig machen!

Wir fordern die Politik auf zu handeln – für unsere Zukunft und die der kommenden Generationen. Dafür haben wir unsere Forderungen mit ExpertInnen aus der Klimawissenschaft, Umwelt-NGOs und anderen Organisationen ausgearbeitet. Sie sind nicht der kleinste gemeinsame Nenner, sondern zeigen klar auf, welche Schritte es jetzt für eine mutige Klimapolitik in Österreich braucht.