Nationalrat spricht sich für Klimanotstand aus

OTS0002, 26. Sep. 2019, 00:30
Nationalrat spricht sich nach folgendem Antrag für den Klimanotstand aus:

Entschließung des Nationalrates vom 25. September 2019 betreffend Erklärung des Climate Emergency.
Die Bundesregierung wird aufgefordert,
● den Climate Emergency zu erklären und damit die Eindämmung der Klima- und Umweltkrise und ihrer schwerwiegenden Folgen als Aufgabe höchster Priorität anzuerkennen.
● zusätzlich zu den Veröffentlichungen österreichischer gesetzlicher Institutionen die wissenschaftli-chen Berichte des „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC), des „Austrian Panel on Climate Change“ (APCC) und der „Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services“ (IPBES) als sachliche Grundlage für zukünftige Klima- und Umweltpolitik heranzuziehen,
● und darauf aufbauend im Rahmen der Nachbesserung des Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP) umgehend Maßnahmen vorzubereiten, welche den Ausstoß von Treibhausgasen ohne Ein-satz von risikoreichen Kompensationstechnologien und ohne Ankauf von Emissions-Zertifikaten nachweislich verringern. Ziel soll es sein, die Emissionen ehestmöglich, doch noch vor Mitte des Jahrhunderts, und sozial verträglich über die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens hinaus auf Netto-Null zu reduzieren, um Österreichs angemessenen Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C zu leisten.
●bei zukünftigen Entscheidungen auch stets die Auswirkungen auf das Klima und den Klimaschutz feststellen zu lassen, transparent und nachvollziehbar darzustellen und zu berücksichtigen.
●zu Fortschritten und Schwierigkeiten bei der Emissions-Reduktion im Speziellen, sowie beim Kli-ma- und Umweltschutz im Allgemeinen, dem Nationalrat und der Öffentlichkeit das halbjährliche Protokoll des Klimaschutzkomitees vorlegen zu lassen.
● die österreichische Bevölkerung über alle öffentlichen Kanäle umfassend und beständig über die Klima- und Umweltkrise, ihre Ursachen und Auswirkungen sowie über die Maßnahmen, welche ge-gen diese ergriffen werden, zu informieren.
● sich auf EU- und internationaler Ebene für die Erreichung des 1,5°C-Ziels politisch einzusetzen, entsprechende Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz auch von anderen Ländern einzufordern, sich für Erneuerbare Energien und gegen Energiegewinnung mittels Kernspaltung auszusprechen, sowie die Erfüllung des globalen Ziels durch den eigenen angemessenen Beitrag von Österreich zur Treibhausgasreduktion voranzutreiben.
●bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen mit den Bundesländern und Gemeinden zu kooperieren und sich mit diesen abzustimmen.

www.parlament.gv.at

OTS0002, 26. Sep. 2019, 00:30
Nationalrat spricht sich für Klimanotstand aus:
Der Vier-Parteien-Antrag wurde ohne Stimmen der FPÖ angenommen.
Wien (PK) – In einem gemeinsamen Entschließungsantrag, der heute im Nationalrat debattiert wurde, fordern ÖVP, SPÖ, NEOS und JETZT von der Bundesregierung, einen „Climate Emergency“ auszurufen. Damit soll der Eindämmung der Klimaund Umweltkrise höchste Priorität zuerkannt werden. Den InitiatorInnen geht es bei ihrem Appell auch darum, im Rahmen der Nachbesserungen zum Nationalen Klima- und Energieplan Maßnahmen vorzubereiten, die den Ausstoß von Treibhausgasen ohne Einsatz risikoreicher Kompensationstechnologien und ohne Ankauf von Emissions-Zertifikaten verringern. Ziel muss die im Pariser Klimaschutzabkommen vereinbarte Klimaneutralität sein, betonten die Abgeordneten der vier Fraktionen in der Plenardebatte. Der Antrag fand schließlich die Zustimmung aller Fraktionen mit Ausnahme der
FPÖ.
Klimaschutz erhält oberste Priorität. Der Antrag zur Ausrufung des „Climate Emergency“ richte sich nicht nur an die derzeitige, sondern auch an die künftigen Bundesregierungen, sagte Klaus Uwe Feichtinger (SPÖ) in der Plenardebatte. Es handle sich einerseits um eine symbolische Forderung, sich auf jeder Ebene zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens einzusetzen.
Andererseits beinhalte der Antrag auch konkrete Handlungsaufforderungen, wie nach einer Nachbesserung des Nationalen Energieplans oder einer umfassenden Information der Öffentlichkeit. Für Johannes Schmuckenschlager (ÖVP) ist die Klimaveränderung bereits weltweit erkennbar und würde sich auch in Österreich – z.B. durch Ernteausfälle – immer
deutlicher zeigen, weshalb die Ausrufung des „Klimanotfalls“ wichtig sei.
Michael Bernhard (NEOS) räumte ein, dass der Antrag zwar oberflächlich klingen mag, aber in seinem Kern revolutionär ist,
da sich die Politik dazu bekennt, dem Klimaschutz oberste Priorität einzuräumen. Sämtliche rechtlichen Schritte, die künftig unternommen werden, müssen nun dahingehend geprüft werden, ob und wie sie sich auf das Klima auswirken. Dies ist seiner Ansicht nach notwendig, um für die künftigen Generationen Verantwortung zu übernehmen.
Erfreut über die Initiative zeigte sich Martha Bißmann (o.F.), die einen optimistischen Blick auf die Entwicklungen im Klimaschutz warf. Die häufig noch von fossilen Rohstoffen abhängige Wirtschaft würde in Bezug auf den Klimaschutz mehr und mehr in die Gänge kommen. Ihrer Ansicht nach müssten diese Kräfte auch weiter mobilisiert und gefördert werden. An die künftige Regierung appellierte sie unter anderem, diese Entwicklungen zu koordinieren, den Klimaschutz institutionell zu verankern und einen öffentlichen Klimaausschuss einzusetzen.
FPÖ kritisiert „Climate Emergency“ Die beiden FPÖ-Abgeordneten Walter Rauch und Harald Stefan kritisierten die Ausrufung eines Klimanotstandes. Es dürfe keine „Klimahysterie“ betrieben werden, sondern vielmehr mit konkreten Maßnahmen gegen den Klimawandel vorgegangen
werden. So sei es wichtig, im Nahverkehr mehr Maßnahmen zu setzen, die Mineralölsteuer zweckzubinden oder die Mehrwertsteuer auf erneuerbare Energien zu senken, unterstrich Rauch. Maßnahmen wie eine CO2-Steuer oder die Abschaffung der Pendlerpauschale sind für ihn nicht zielführend. Stefan sieht hingegen die Ausrufung eines Notstandes aus
demokratiepolitischer Sicht problematisch. So könnten mit Berufung auf den Notstand demokratische Entscheidungen und die Rechtsstaatlichkeit ausgehebelt werden, befürchtet er. Der Umweltschutz müsse vorangetrieben werden, allerdings demokratisch und rechtsstaatlich sowie unter Berücksichtigung technischer Erkenntnisse.
Entschließungsanträge für Finanzierung des Green Climate Fund, zur Flächenversiegelung und gegen Atomkraftwerke Im Zuge der Debatte um den Antrag zum Klimanotstand wurden auch zwei Entschließungsanträge zur Finanzierung des Green Climate Fund eingebracht. Die gemeinsame Forderung von Bruno Rossmann (JETZT), Michael Bernhard (NEOS) und Klaus Uwe Feichtinger (SPÖ) zielt auf einen Beitrag Österreichs in der Höhe von 100 Mio. € zur Wiederauffüllung des Fonds für die Jahre 2020 bis 2023 ab. Stephanie Cox (JETZT) brachte den Antrag ein und betonte ausschließlich schriftlich in Form von Texttafeln die Wichtigkeit, den Worten Taten folgen zu lassen und einen angemessenen Beitrag Österreichs zum globalen Klimaschutz zu leisten. Eine ausreichende Unterstützung des Plenums fand die Forderung ebenso wenig wie eine ähnliche Initiative der ÖVP. Johannes Schmuckenschlager (ÖVP) fordert darin eine Evaluierung eines österreichischen Beitrags in der Höhe von 30 Mio. €. Zudem soll die Bundesregierung Möglichkeiten erarbeiten, um österreichische Mittel für die internationale Klimafinanzierung durch einen höheren Anteil privater Beiträge weiter zu erhöhen.

Die SPÖ fordert in einem weiteren Entschließungsantrag, dass eine beabsichtigte Versiegelung von Flächen, die im Eigentum oder Miteigentum der Republik sind bzw. vom Bund verwaltet werden, zuvor einem „Klimacheck“ unterzogen wird. Die Ergebnisse der Analyse sollen dann öffentlich zugänglich gemacht werden. Konkreter Anlassfall ist für die Antragstellerin Selma Yildirim (SPÖ) die mögliche Verbauung des Innsbrucker Hofgartens mit einem Busparkplatz.
Insbesondere in Städten leisten Grünflächen einen wichtigen Beitrag zum Klima und die Reduktion von Flächenversiegelungen trage zum Klimaschutz bei. Der Antrag erhielt keine mehrheitliche Zustimmung

Ein CO2-Preis ist notwendig, effizient und gerecht.

Energiewendeexperte über Klimapaket

09. Oktober 2019

„Das Haus ist verloren“

Die Bundesregierung will heute ihr Klimapaket beschließen. Energieprofessor Volker Quaschning hält das Gesetzeswerk für untauglich, um die Klimaziele zu erreichen. Ein CO2-Preis allein nütze gar nichts, wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht stärker vorangebracht werde.

Joachim Wille

Interview:
Joachim Wille


Auf einer Fridays-for-Future-Demonstration hält einer ein Schild hoch:

Politik und Wissenschaft in getrennten Welten: Das Klimapaket der Groko passt nicht zum Erwärmungslimit. (Foto: Friederike Meier)

Klimareporter°: Herr Quaschning, das Bundeskabinett soll heute das Klimapaket beschließen. Es hagelt Kritik, seitdem es bekannt wurde. Aber was ist gut daran?

Volker Quaschning: Ich habe nichts gefunden.

Kein bisschen?

Was zählt, ist das Ergebnis: Mit diesem Klimapaket ist es unmöglich, die Klimaziele zu erreichen, die die Bundesregierung sich gesetzt hat.

Das Ziel für 2020 ist ohnehin verpasst, aber auch das 2030er Ziel ist so nicht zu schaffen. Statt der geforderten CO2-Reduktion um 55 Prozent gegenüber 1990 sind bestenfalls 40 Prozent drin.

Und für 2050 gibt es nur noch eine vage Absichtserklärung zur Klimaneutralität, die man eigentlich schon 2040 erreicht haben müsste, um das 1,5-bis-zwei-Grad-Limit aus dem Pariser Klimavertrag einzuhalten.

Das passt hinten und vorne nicht zusammen. Wenn ein Haus brennt und das wäre der Plan zum Löschen, dann muss man sagen: Das Haus ist verloren.

Vor einem Jahr hätte doch niemand gedacht, dass die Bundesregierung einen Einstieg in die CO2-Bepreisung beschließen würde …

Richtig, aber ein CO2-Preis alleine – und schon gar nicht einer in dieser geringen Höhe von zehn Euro pro Tonne – nützt gar nichts. Selbst wenn die Regierung 10.000 Euro pro Tonne angesetzt hätte, würde das nicht ausreichen, weil sie gleichzeitig den Ausbau der erneuerbaren Energien nicht mehr voranbringt.

Für die Windkraft hat sie die möglichen Flächen durch die neue Abstandsregelung extrem eingeschränkt, und auch der Ausbau der Solarenergie liegt weit unter dem Pfad, der nötig wäre.

Das Klima kann man nur physikalisch schützen, vor allem, indem fossile Kraftwerke, Erdöl und Erdgas durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Der Preis hat ja nur eine Lenkungsfunktion, und die läuft unter diesen Bedingungen ins Leere.

Foto: Silke Reents

Volker Quaschning

ist Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin. Vorher war er Projektleiter für Systemanalyse beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am DLR-Testgelände Plataforma Solar de Almería in Spanien.

Was ist also das größte Manko im Paket?

Es ist ein Sammelsurium von Maßnahmen, die alle so klein sind, dass man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann. Wir sind derzeit bei 14 Prozent klimaneutraler Energieversorgung, alle Sektoren zusammengerechnet. In den nächsten 20 Jahren müssten wir von diesen 14 auf 100 Prozent kommen.

Das heißt: Man müsste alle Schleusen zum Ausbau der Öko-Energien öffnen, um eine Chance haben, das zu schaffen. Davon ist die Bundesregierung weit entfernt. Zumal es auch bei der Energieeinsparung, dem zweiten wichtigen Stellhebel, nur minimal vorangeht.

Was nützt es zum Beispiel, die E-Mobilität zu fördern, wenn man nicht die nötigen Ökostrom-Mengen dazu liefert? Dann fahren die Leute mit Kohlestrom. Das ist Unsinn.

Zurück zum CO2-Preis. Die Grünen fordern, schon nächstes Jahr mit 40 Euro pro Tonne CO2 einzusteigen. Der Sprit würde auf einen Schlag zwölf Cent teurer. Drohen da keine Gelbwesten-Proteste?

Leute, die sich darüber aufregen, haben wir schon bei den drei Cent, wie es die Bundesregierung plant. Da geht es um wenige Euro im Monat, und selbst bei zwölf Cent wäre es für die meisten verkraftbar.

Die Politik muss die Dinge richtig erklären und, wo nötig, einen sozialen Ausgleich herstellen. Ein Drohnen-Angriff in Saudi-Arabien verursacht denselben Preisaufschlag, und alle schlucken es. Dabei könnte eine gute Klima- und Energiepolitik uns vor solchen Einflüssen schützen.

Die Grünen wollen die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung über ein Energiegeld von 100 Euro pro Jahr an jeden Bürger zurückgeben. Richtiger Ansatz?

Ja, ohne eine solche Rückvergütung geht es nicht. Das ist wichtig für die Bürger, die dann erkennen: Der Staat will mich nicht schröpfen, er will tatsächlich das Verhalten in die richtigen Bahnen lenken. Nach diesem Modell verfährt ja auch die Schweiz.

Streng genommen müssten die Einnahmen aus einer CO2-Bepreisung allerdings genutzt werden, um Klima-Anpassungsmaßnahmen zu finanzieren und die Schäden aufzufangen, die ja laut Umweltbundesamt heute schon 180 Euro pro Tonne betragen. Das Geld müsste eigentlich in einen Fonds fließen, der künftigen Generationen zur Verfügung steht, um Maßnahmen wie Deichbau, Umbau der Siedlungen und Anpassung der Landwirtschaft zu finanzieren. Aber das wird leider nicht passieren.

Sehen Sie Chancen, dass das Paket noch verbessert wird? Die Grünen wollen das über den Bundesrat durchsetzen.

Es wird marginale Verbesserungen geben. Statt zehn Euro wird das CO2 dann vielleicht 15 Euro pro Tonne kosten, und das wird dann als großer Erfolg verkauft. Dabei hat der EU-Emissionshandel gezeigt, der für Kraftwerke, Industrie und den Flugverkehr gilt: Ein solches Niveau bewirkt noch gar nichts.

Die Strategie der Koalition scheint zu sein, zuerst maximales Chaos zu verbreiten, dann einigt man sich, und am Ende sind alle froh, dass das Thema erst mal wieder vom Tisch ist.

Im geplanten Klimaschutzgesetz ist immerhin vorgesehen, dass die tatsächliche CO2-„Performance“ der Ressorts wie Verkehr und Landwirtschaft jährlich überprüft und nachgesteuert wird, wenn sie den Reduktionspfad nicht einhalten.

Was dabei fehlt, sind klare Sanktionen, wenn ein Ressort immer zu wenig tut. Dann nur von Experten neue Maßnahmen aufzuschreiben zu lassen, reicht nicht. Wenn das nicht mit Sanktionen, zum Beispiel gekürzten Etats, verbunden wird, ist es mehr eine Beschäftigungs- und Beruhigungstherapie.

Herr Quaschning, Sie unterstützen die Fridays-for-Future-Bewegung. Was glauben Sie, wie lange wird sie noch durchhalten?

Der Frust in der jungen Generation wird durch eine so schwache Klimapolitik eher noch vergrößert. Ob das reicht, um weiterhin für Groß- und Dauerdemos wie bisher zu mobilisieren, kann ich nicht einschätzen. Es ist ja auch mit großem persönlichem Einsatz der jungen Leute verbunden, bis dahin, dass jemand ein Schuljahr wiederholen muss.

Wahrscheinlich wird sich die Art des Protests verändern. Möglicherweise werden viele der „Fridays“ zu Extinction Rebellion gehen, die radikalere Aktionen machen, oder andere alternative Protestformen entwickeln.

Gericht verhandelt zum ersten Mal gegen die verfehlte Klimapolitik der deutschen Bundesregierung

11.8.2019 Drei Landwirtsfamilien und Greenpeace reichten gemeinsam Klage ein

Berlin – Die Klimaklage dreier Bauernfamilien und der Umweltschutzorganisation Greenpeace gegen die Bundesregierung von Angela Merkel wird am 31. Oktober vor dem Berliner Verwaltungsgericht verhandelt. Es ist das erste Mal, dass ein Gericht in Deutschland über den mangelnden Klimaschutz der Regierung verhandelt. Die Kläger sehen durch die fortschreitende Erderhitzung und die unzureichenden Reaktionen der von Merkel geführten Bundesregierungen ihre Grundrechte verletzt. Sie drängen darauf, den deutschen CO2-Ausstoß bis 2020 mit entschlossenen Maßnahmen noch wie wiederholt zugesagt um 40 Prozent zu senken. Die Klägerfamilien leben in Brandenburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Lisa Göldner, Greenpeace Klimaexpertin meint: „Zum ersten Mal steht die verfehlte Klimapolitik von Angela Merkel vor Gericht. Endlich muss sich die Bundesregierung für ihr ständiges Vertagen von wirksamen Klimaschutzmaßnahmen verantworten. Die sogenannte Klimapolitik der Kanzlerin ist rücksichtslos, denn sie bedroht die Lebensgrundlage von Menschen in Deutschland und weltweit. Die Bundesregierung muss endlich Antworten auf die Klimakrise finden.“

Silke Backsen, Klimaklägerin von der Nordsee-Insel Pellworm, ist überzeugt, den richtigen Weg zu gehen: „Ich freue mich, dass sich die Bundesregierung bald vor Gericht für ihre katastrophale Klimapolitik verantworten muss. Als Inselbewohner erleben wir die Folgen der Klimakrise hautnah. Meldungen über das deutlich schnellere Abschmelzen der Pole zeigen uns, wie bedroht unser bisheriges Leben auf Pellworm ist. Meine vier Kinder sagten zum Verhandlungstermin heute früh: Das wurde auch mal Zeit!“

Dr. Roda Verheyen, Rechtsanwältin, sagt: „Der Termin der mündlichen Verhandlung ist für uns alle ein wichtiger Schritt. Auch das Gericht nimmt offenbar wahr, dass die Zeit drängt. Zum allerersten Mal in Deutschland wird eine Klage gegen die Bundesregierung auf mehr Klimaschutz verhandelt. Wir gehen zuversichtlich in diese nächste Etappe und werden uns intensiv auf die Verhandlung vorbereiten.“

Artikel Online geschalten von: / holler /

Fridaysforfuture: Earth Strike

Am 27. 9. fand der dritte globale Klimastreik statt  – weltweit sind Menschen auf die Straße gegangen um für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung anzukämpfen.

Diese haben in der ersten direkt betroffenen Generation, der Generation unserer eigenen Kinder und Enkel die ersten Fürsprecher bekommen. Die Schülerstreiks von fridaysforfuture sind der Beginn dieser Aktion.

Es ist eine Tragödie, dass sich Kinder mit Streiks zu Wort melden müssen, um ihre Zukunft zu schützen. Stellen wir uns hinter sie!

Klimanotstand ist die Lobbyismus-Seite für den Einsatz zum Erhalt der Lebensgrundlagen der noch ungeborenen Kinder und Enkel der zukünftigen Generationen.

Ernst Walter Schrempf

Enkelschutz-Lobbyist

Klimaschäden durch Flugverkehr

IPCC Bericht: Mit Einbeziehung des RFI-Faktors verursacht der Flugverkehr 6 % bis zu 10 % des menschengemachten Treibhauseffektes!

RFI ist die Abkürzung für „Radiative Forcing Index“ und stellt den Versuch dar, die Klimawirkungen von Flugzeugen vollständig zu erfassen. Die „Erwärmungswirkung“ (englisch: „radiative forcing“) der Luftverkehrsemissionen auf das Weltklima hängt nämlich nicht allein von der Menge des ausgestoßenen Kohlendioxids ab, Flugzeuge verursachen daneben noch andere Treibhausgase, die noch dazu in besonders sensiblen Schichten der Erdatmosphäre ausgebracht werden: Stickoxide zum Beispiel oder auch Rußpartikel und Wasserdampf. 

Um die gesamten Klimaschäden durchs Fliegen abzuschätzen, werden deshalb die CO2-Emissionen mit dem RFI-Faktor multipliziert. Über die exakte Höhe dieses Faktors bestehen noch wissenschaftliche Unsicherheiten. Der Weltklimarat IPCC hat sich schon 1999 in einem Report ausführlich dazu geäußert und nannte einen Faktor von 2,7. Auf der Basis des 2007er IPCC-Berichts haben Prof. Hartmut Grassl (Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg) und Dietrich Brockhagen (atmosfair, Berlin) in einem Aufsatz einen RFI-Faktor von 1,9 bis 4,7 vorgeschlagen. Das Umweltbundesamt schreibt in einem „Leitfaden zur freiwilligen Kompensation von Treibhausgasen“ (S. 13):

„Bedeutsam für den RFI sind unter anderem die Emission von Stickoxiden und die Förderung vermehrter Wolkenbildung durch den Ausstoß von Rußpartikeln und Wasserdampf. Die Wirkung letzterer lässt sich allerdings bisher noch nicht mit der gleichen Sicherheit wie die anderen Effekte des Flugverkehrs bestimmen, weshalb der RFI nach derzeitigem Wissensstand nur als Spanne angegeben werden kann. Nach Schätzung des Umweltbundesamtes liegt er zwischen 3 und 5, das heißt, die Klimawirkung des Flugverkehrs ist mindestens 3-mal und höchstens 5-mal so groß wie die Wirkung des ausgestoßenen Kohlendioxids allein.“

Seriöse Angebote zur Klimakompensation von Flugreisen sollten deshalb stets einen RFI-Faktor berücksichtigen. Die meisten Fluggesellschaften hingegen ignorieren die erhöhte Klimaschädlichkeit. Sie betonen gern, dass auf den Luftverkehr nur rund zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes entfielen, womit sie implizieren, dass in anderen Wirtschaftsbereichen Klimaschutzmaßnahmen notwendiger und sinnvoller seien.

Der durch den Luftverkehr zu verantwortende Klimaschaden aber beträgt bei Berücksichtigung des RFI-Faktors sechs bis zehn Prozent des gesamten, menschengemachten Treibhauseffektes – Verursacher ist dabei ein sehr kleiner Teil der Weltbevölkerung.

Dieser Bericht ist ca. 10 Jahre alt. Seit damals veröffentlicht der IPCC Weltklimarat lt. google keine Informationen mehr um die extreme Klimaschädlichkeit des Flugverkehrs.

Warum? Die sehr nachdenkliche Antwort liefert google: IPCC Deutschland – Klick auf Impressum

IPCC-Deutschland, eine garantiert unabhängige Institution mit garantiert unabhängigen Gehaltszahlungen.

IPCC Weltklimarat

Neue Erkenntnisse

Der Weltklimarat fordert eine Kehrtwende bei der Landnutzung und warnt vor Hungerkrisen. Warum die intensive Tierhaltung und die Rodung von Wäldern so gefährlich sind.

Von Günter Marks, tagesschau.de

„Nach der Klimakatastrophe kommt die Hungerkrise“ – der Weltklimarat IPCC warnt eindrücklich vor den Folgen der globalen Erwärmung. In ihrem neuesten Bericht, der nun in Genf vorgestellt wurde, mahnen die Wissenschaftler ein radikales Umsteuern in der Landwirtschaft an. Der Agrarwirtschaft komme eine Schlüsselstellung zu. Landnutzung und Klimawandel seien aufs Engste verknüpft – vor allem bei der Produktion der Treibhausgase CO2, Methan und Lachgas.

Aus dem Bericht geht hervor, dass zwischen 2007 und 2016 die Nutzung von Land für 13 Prozent aller vom Menschen gemachten CO2-Emissionen verantwortlich ist, für 44 Prozent des Methan‐Ausstoßes und für 82 Prozent der Lachgasemissionen. Der Klimaforscher Alexander Popp vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sagt im Gespräch mit tagesschau.de, dass die Landnutzung global gesehen etwa ein Viertel der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen ausmache.

KLIMA 2019: pro Klimavolksbegehren ist gestartet

Weitere Infos sind zu finden unter: klimavolksbegehren.at

Wir spüren die Auswirkungen der Klimakrise schon jetzt! Unsere Gletscher verschwinden, unsere Äcker und Wälder vertrocknen, die Hitze belastet uns alle. Wir müssen Österreich vor drohenden Milliardenkosten, Artensterben und Gesundheitsgefahren bewahren. Unsere Kinder verdienen eine lebenswerte Heimat. Darum fordern wir (verfassungs-)­gesetzliche Änderungen, die Klimaschutz auf allen Ebenen ermöglichen und leistbar machen.

1. Zukunft ermöglichen: Klimaschutz in die Verfassung!

2. Zukunft sichern: Stopp klimaschädlicher Treibhausgase!

3. Zukunft fördern: Klimaschutz belohnen und niemanden zurücklassen!

4. Zukunft gestalten: Verkehr und Energie nachhaltig machen!

Wir fordern die Politik auf zu handeln – für unsere Zukunft und die der kommenden Generationen. Dafür haben wir unsere Forderungen mit ExpertInnen aus der Klimawissenschaft, Umwelt-NGOs und anderen Organisationen ausgearbeitet. Sie sind nicht der kleinste gemeinsame Nenner, sondern zeigen klar auf, welche Schritte es jetzt für eine mutige Klimapolitik in Österreich braucht.

2019: Permafrost taut auf!

Mit dem Auftauen des Permafrostes ist ein Kipp-Punkt erreicht worden.

Entscheidung: 2019, ein Schicksalsjahr, wie 1919, 1939, 1989. 

Weiter so wie bisher, mit Vollgas in die Heißzeit, oder aufwachen und voll auf die Bremse! Für weitere Diskussionen ist es zu spät. Über die am Thermometer ablesbare Temperatur-Erhitzung weiter diskutieren wollen nur mehr Lobbyisten. Diese werden bezahlt dafür, es ist ein Milliardenmarkt.

Die Symtome sind unübersehbar: 32 Grad in Alaska! Arktische Wälder brennen! Meereis und Gletscher schmelzen! Permafrost taut auf! Tausende indische Bauern begehen bereits Dürre-Suizid!

Die Politik wird von sich aus so weitermachen! FridaysForFuture und der Ausruf „Klimanotstand“ wecken auf!

Die bereits ausgelöste „friedliche Revolution von unten“ wird eine kritische Masse (ebenfalls ein Kipp-Punkt) der Zivilgesellschaft zum Handeln bewegen: Von der Politik die Einhaltung der UN-Pariser Klimaschutz-Ziele einzufordern!

Der Ruf nach mehr Klimaschutz ist mittlerweile zu einer Partei-übergreifenden Forderung geworden! Die Klimakatastrophe betrifft uns alle, es gibt keinen 2. Planeten!

Süddeutsche Zeitung Keeling Kurve

Süddeutsche Zeitung

Link zur SZ-Website: Keeling Kurve

Der letzte Artikel über die Keeling Kurve wurde am 17. Mai 2010 veröffentlicht.

Warum werden diese Informationen nicht mehr veröffentlicht? Lesen Sie selbst:

SZ, am 17. Mai 2010, 21:11 Uhr     Von Christopher Schrader

Klimawandel: Eine Kurve verändert die Welt

​​

Es ist der wichtigste Datensatz der Umweltforschung im 20. Jahrhundert:

Seit 50 Jahren zeichnen Geräte auf Hawaii den Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre auf. Die Messreihe ist das Lebenswerk von Charles Keeling.

Vom tropischen Zauber der Insel Hawaii ist auf dem Gipfel des Mauna Loa wenig zu spüren. In 3400 Metern Höhe stehen an der Nordflanke des Berges einige schmucklose Gebäude. Sie schützen Forscher und Instrumente einer meteorologischen Station vor der Witterung.

Der Mouna Loa auf Hawaii. Die Spitze des Vulkans schirmt das „Mauna Loa Observatory“ ab.

Hier oben kann es im Februar sowohl minus 17 Grad Celsius wie plus 27 Grad haben. Bisweilen pfeift starker Wind über das kahle Plateau, aber meistens säuselt er nur, wenn er von Süden kommt, wo die Spitze des Vulkans die Station abschirmt. Immerhin, der Blick ist phantastisch, weil das „Mauna Loa Observatory“ häufig über den Wolken liegt – und vor allem: Die Luft ist klar.

Das ist auch der Grund, warum hier seit genau fünfzig Jahren Messgeräte verfolgen, wie viel von dem Treibhausgas Kohlendioxid die Atmosphäre enthält. Sie sind im „Keeling Building“ installiert, benannt nach dem Initiator der außergewöhnlichen Messreihe, dem Chemiker Charles David Keeling von der Scripps Institution of Oceanography in La Jolla, einem Vorort von San Diego in Kalifornien.

Neben der Tür ist die Messkurve auf einer Bronzetafel eingraviert. Sie zeigt den unaufhaltsamen Anstieg der CO2-Werte seit Beginn der Messungen 1958, überlagert vom jährlichen Ein- und Ausatmen der Natur: Von Mai bis Oktober sinken die Werte, wenn Bäume und andere Pflanzen auf der Nordhalbkugel Kohlendioxid verbrauchen, weil sie wachsen und neue Blätter bekommen.

Den Rest des Jahres steigen die Werte wieder: Einjährige Pflanzen sterben, Blätter fallen und verrotten und geben das CO2 frei. Und jedes Jahr erreicht die Kurve im Mai einen neuen Höhepunkt, weil die vielen Milliarden Menschen der Erde Kohlendioxid aus ihren Auspuffen und Schornsteinen geblasen haben.

Die drei wichtigsten Experimente

Weil dieser Verlauf den Einfluss von Natur und Menschheit auf die globale Umwelt dokumentiert, ist die Keeling-Kurve ein zentrales Symbol des Klimawandels.

„Die Messreihe belegt, dass die Menschheit ihre planetarische Unschuld verloren hat: Sie verändert die Erde“, sagt Hans Joachim Schellnhuber, Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. „Es war die richtige Messung zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.“ Keeling ist daher oft als „Vater der Klimaforschung“ bezeichnet worden.

„Ohne seine Arbeit wäre unser Wissen über den Klimawandel heute um zehn bis 20 Jahre weniger weit fortgeschritten, als es ist“, zitiert die BBC Andrew Manning vom britischen Wetterservice Met Office. Seine amerikanischen Kollegen von der Wetterbehörde Noaa, die das Mauna-Loa-Observatorium betreibt, nennen Keelings Daten den „unbestreitbaren Grundstein der Klimaforschung“.

Forscher rechnen die Messkurve vom Mauna Loa zu den drei wichtigsten Experimenten der Wissenschaftsgeschichte. Als Keeling 2005 starb, zählte sie zum Beispiel sein letzter Chef Charles Kennel auf, der Direktor von Scripps: Tycho Brahe hatte im 16. Jahrhundert die Planetenbewegungen aufgezeichnet und damit den Grundstein für Newtons Gravitationstheorie gelegt.

Albert Michelsons Messung der Lichtgeschwindigkeit Ende des 19. Jahrhunderts diente Einstein als Fundament der Relativitätstheorie. Und Keelings Arbeit seit 1958 führte zum heutigen Wissen über das Klima. „Die Messungen sind der wichtigste Datensatz der Umweltforschung im 20. Jahrhundert“, sagte Kennel.

Von all dem war wenig zu ahnen, als Kollegen von Keeling am Morgen des 27.März 1958 die kontinuierliche Messung des CO2 in der Luft auf dem Mauna Loa starteten.

Keeling selbst hatte von seinem damaligen Chef keine Reisegenehmigung bekommen; er kam im November des Jahres zum ersten Mal nach Hawaii. Er hatte schon in den Jahren vor 1958 wichtige Vorarbeiten geleistet, die Apparatur zusammengestellt, vor allem für das Messprogramm gekämpft und Geld dafür besorgt.

Die Wissenschaft wusste damals wenig über das Treibhausgas. Zwar hatte der Schwede Svante Arrhenius 1895 die Rolle von CO2 in der Atmosphäre theoretisch erklärt, aber verlässliche Messungen gab es nicht. Vor allem wusste niemand, wo das freigesetzte Kohlendioxid blieb, wie viel davon das Meer aufnahm.

Ermittelte Werte schwankten und steckten voller Messfehler, wie Keeling bald zeigen sollte. Er war der Überzeugung, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre weit weniger variabel sei als die Experten seiner Zeit annahmen.

Eine repräsentative Messung an einem geeigneten Ort habe daher große Aussagekraft. Und es sei auch lohnend, den CO2-Gehalt kontinuierlich zu messen, statt mit Stichproben im Abstand von Jahren, wie es sein damaliger Chef eigentlich wollte. Die Kurve zeigte dann bald, und zeigt bis heute, dass etwa 57 Prozent des freigesetzten CO2 in der Luft verbleiben. Doch in den ersten beiden Tagen lieferte das Gerät kaum verlässliche Daten, erst vom 29.März 1958 an konnten die Wissenschaftler die Anzeige auswerten.

Die erste abgelesene Zahl hatte Keeling ziemlich genau vorhergesagt: 313 ppm (parts per million). Unter jeweils einer Million Luftmoleküle befanden sich 313 Moleküle Kohlendioxid, also weniger als ein Drittel Promille. Später machte Keeling einen kleinen systematischen Fehler am Gerät aus, sodass der Durchschnittswert für die letzten Märztage korrigiert wurde und nun als 315,71 ppm in den Annalen steht.

50 Jahre später, im Februar 2008, ist der Wert um 70 Punkte auf 385,76 ppm gestiegen. Aus vielerlei Messungen an Luftbläschen, die in Eis eingeschlossen waren, wissen Klimaforscher zudem inzwischen, dass vor der Industrialisierung viele tausend Jahre lang etwa 280 ppm Kohlendioxid in der Luft schwebten, 35 Punkte unter Keelings erster Messung.

Die Menschheit hat diesen Basiswert also in weniger als 300 Jahren um 37 Prozent gesteigert, weil sie in Industrie und Verkehr Kohle, Öl und Gas verbrennt. Zwei Drittel der Zunahme sind erst in den vergangenen 50 Jahren eingetreten.

Sorgen am Anfang

Die ersten Indizien dafür hatte Keeling schon nach zwei Jahren gesehen. 1960 veröffentlichte er in der skandinavischen Fachzeitschrift Tellus die ersten Daten vom Mauna Loa. Darin beschrieb er die beiden zentralen Eigenschaften der eben erst gestarteten Kurve: Zum einen den Anstieg von Jahr zu Jahr.

„Dafür hätten frühere Wissenschaftler mit ihren Methoden wohl ein halbes Jahrhundert gebraucht“, sagt Steve Ryan von der Wetterbehörde Noaa. Zum anderen die Variation über das Jahr hinweg. Keeling war davon überrascht.

Die April-Werte waren höher als die März-Zahlen, die Mai-Daten lagen noch darüber. Dann gab es Stromausfälle, sodass es für Juni 1958 überhaupt keine Resultate gab. „Als die Messung im Juli weiterging, waren die Ergebnisse unter die März-Werte gefallen“, schrieb Keeling in seiner Autobiographie. „Ich begann mir Sorgen zu machen, dass die
Daten hoffnungslos sprunghaft sein könnten.“

Keeling fürchtete wohl, dass er sich mit seinen Ideen zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte. Doch dann begann sich der Zyklus im zweiten Jahr der Messungen zu wiederholen. Bald konnte der Forscher anhand von Vorstudien auch schlüssig erklären, was passierte – und warum die Schwankungen ihr Maximum im Mai erreichten. Pflanzen waren für den Effekt verantwortlich, wie Detailanalysen am aufgefangenen Kohlendioxid belegten.

Am Morgen des 27.März 1958 startete Charles Keeling die kontinuierliche Messung des CO2 in der Luft auf dem Mauna Loa.

Das stützte den plausiblen Gedanken, dass von diesem Monat an auf der gesamten Nordhalbkugel der CO2-Bedarf schlagartig zunahm, weil die Natur erwachte. Besonders in den ausgedehnten Wäldern von Sibirien und Kanada schlugen die Bäume aus.

Frühere Daten vom Treibhausgas hatten hingegen gezeigt, dass die Werte im Januar ihr Maximum erreichten. Keeling entlarvte das schnell als Fehler. Bodenmessungen erfassten oft CO2 aus Industriebetrieben, das unter einer winterlichen Inversionswetterlage hing.

Nur für acht Monate fehlen die Daten

Wenn sich dabei kältere Luftmassen über wärmere am Boden schieben, verteilt sich das lokal produzierte Kohlendioxid nicht mehr. Dieser Fehler konnte auf dem Mauna Loa, der über die pazifische Inversion hinausragte, nicht passieren. Zudem gab es keine Industrie weit und breit. Und die CO2-Ausdünstungen des Vulkans konnte man bei den Messungen leicht erkennen. Schon die Windrichtung zeigte, welche Daten in den Monatsdurchschnitt einfließen durften.

Nur für acht Monate während der 50 Jahre hat Keelings Apparatur keine Daten geliefert. Er hat sie immer wieder warten lassen und sich gegen eine Modernisierung der Geräte gesträubt.​​

Seit 1974 läuft darum parallel zu seinem Experiment ein Messprogramm der Wetterbehörde Noaa, für das heute Steve Ryan zuständig ist. Er beschreibt in einer Mischung aus Hochachtung und Frustration, wie Keeling seine Instrumente verteidigte.

„Er bestand darauf, den alten, anfälligen und relativ lauten Analysator zu behalten, der noch mit einer Vakuumröhre arbeitete. Er bestand darauf, dass die Daten per Hand von den Papierrollen übertragen wurden, wo Tintenschreiber die Messwerte aufgezeichnet hatten.“​

Doch Ralph Keeling verteidigt seinen Vater; auch er ist Professor am Scripps-Institut und hat die Leitung des CO2-Programms auf dem Mauna Loa übernommen. „Mein Vater hat gewusst, wie wichtig Kontinuität ist, wenn es um die Präzision einer Langzeitmessung geht.“​

Wer Komponenten austausche, müsse vorher mit altem und neuem Gerät aufwendige Doppelmessungen machen, um sicher zu gehen, dass die Daten zusammenpassen. „Außerdem hat er kurz vor seinem Tod noch selbst begonnen, die Apparatur umzurüsten. Es war keine Sturheit.“​

Keeling hatte einfach zu oft für den Fortgang seiner Messungen kämpfen müssen, um leichtfertig den Aufbau zu ändern. Besonders schwierig wurde es 1964, als der US-Kongress die Wetterbehörde zwang, Geld zu sparen.

Schnell wurde die von ihr finanzierte Stelle von Keelings Techniker auf Hawaii gestrichen. Drei Monate lang gab es keine Daten, bis die National Science Foundation Geld auftrieb.​

Später stand Keeling unter dem Druck, die als unwissenschaftlich betrachtete Langzeit-Beobachtung Regierungsstellen zu überlassen – und verteidigte seine Arbeit. Bis heute, sagt Ralph Keeling, muss sich das Scripps-Programm auf dem Markt der Forschungsförderung die Mittel zum Weitermachen besorgen.​

Erbfolge in der Wissenschaft

(Foto: SZ-Grafik, Quelle: Scripps Institution of Oceanography)​

Keeling Junior ist in den Job quasi hineingewachsen. Was sein Vater Wichtiges tat, wurde dem Sohn erst im Lauf der Zeit klar. Als er ungefähr zehn Jahre alt war, erinnert er sich heute, wusste er nur, dass sein Vater „irgendwas mit der Luft maß“.​

Darüber wunderte sich der Junge, der schließlich wusste, dass der Vater an einem ozeanografischen Institut arbeitete. Doch seinen Hang zur Wissenschaft nährten solche Rätsel, sodass er bald ein ähnliches Fach wie der Vater studierte.

Dann wagte er sich sogar an eine komplementäre Messung: die des Sauerstoffs in der Luft. Das verschlug ihn schließlich an das gleiche Institut wie seinen Vater; die Stelle habe er eher trotz als wegen der Verwandtschaft akzeptiert, sagt er. Und weil er nun dort war und etwas Ähnliches machte, übernahm er schließlich das CO2-Programm auf dem Mauna Loa, als sein Vater starb. Diese Erbfolge ist in der Wissenschaft eher selten.

Wie sein Vater wehrt sich Keeling gegen die Vorurteile über das reine Aufzeichnen von Daten aus der Umwelt. Wer nur Daten sammele, aber keine Experimente mache und keine Hypothesen teste, um Phänomene zu erklären, der betreibe keine Wissenschaft, sagen manche Kritiker. Sie wollen das Monitoring lieber Regierungsstellen überlassen.​

„Man kann die Forschung und den Betrieb der Apparatur nicht sauber trennen“, entgegnet Ralph Keeling dagegen jetzt in Science. „Bei den Mauna-Loa-Messungen hat es nie einen Punkt gegeben, von dem an die wissenschaftlichen Resultate abgenommen haben.“​

Keelings Kollege Euan Nisbet von der Universität London hat darum die Langzeit-Messung als das „Aschenputtel der Wissenschaft“ bezeichnet. Sie sei teuer und ungeliebt. „Glitzernde Preise bekommt man dafür nicht. Veröffentlichungen sind schwierig unterzubringen, erscheinen unregelmäßig und bleiben ungelesen“, schrieb er in Nature zum Jubiläum der Keeling-Kurve.​

Deren Namensgeber jedoch hat es wie im Märchen geschafft, große Erfolge zu erringen, viele Preise zu gewinnen und die Welt zu verändern.

An die Politikerin, an den Politiker

Sehr geehrte „fossile“ Politiker*in,

es ist eine erbärmliche Schande für unser Land, dass die Kinder von fridaysforfuture auch in unseren Städten über friedliche Schul-Streiks selber für ihre lebenswerte Zukunft kämpfen müssen.

Für Sie, sehr geehrte Politiker*in ist keine irdische Strafe ausreichend, wenn Sie jetzt, trotz umfangreichstem Wissen über die dramatischen Folgen Ihrer Entscheidungen, wie bisher damit fortfahren wollen, die Zukunft unserer Kinder und Enkel zu zerstören.

Wachen Sie auf, hören Sie auf Ihr Innerstes, hören Sie auf Ihren Verstand, fühlen Sie Ihr Herz, gehen Sie hin zu den Kindern. Besuchen Sie Kinderkrippen, Kindergärten und die Demos, sehen Sie persönlich in die unschuldigen, fröhlichen und hoffnungsvollen Kinderaugen. Diese Kinder, wie auch die meisten ihrer Eltern haben Ihnen vertraut, Ihnen ihre Hoffnungen und Zukunftsängste in Ihre Hände gelegt.

Sie haben bisher nachweislich Ihr Amt genutzt, diese unschuldigen Kinder auf schändlichste Art und Weise zu hintergehen, sie zu missbrauchen, ihnen dadurch große Teile ihrer Zukunft zu verspielen. Wie erbärmlich, schämen Sie sich abgrundtief!

Ganz langsam realisiert eine kritische Masse der Bevölkerung was sie über Ihre Umwelt-zerstörerische Lobbyismus-Politik angerichtet haben. Wir haben in Kürze 420 ppm CO2 in der Atmosphäre, das bedeutet für uns alle Heißzeit!
Sie wussten genau, dass der Tag der Abrechnung kommen wird. Jetzt, ausgelöst durch Greta Thunberg, rückt dieser Tag näher, die Kinder stehen bereits zu Tausenden vor Ihrer Türe.

Das Blatt hat sich gewendet, die Kinder erkennen in Ihnen als Politiker*in ihren Feind. Sie als Politiker*in sind der ganz böse Feind, welche ohne ihre massive Gegenwehr weiterhin vorhaben, den Kindern gefühlskalt und berechnend die Zukunft zu stehlen. Die Kinder haben zu 100% Recht, Sie wissen das! Fast 30.000 Scientists4future habe für sie unterschrieben! Noch sind sie friedlich, warten Sie bitte nicht bis sie wütend werden! Dann ist die Demokratie in Gefahr!

Sehr geehrte „demokratisch“ gewählte Politiker*in, denken Sie daran, es wird auch Ihre eigenen Kinder treffen! Jetzt leiden und sterben die Kinder Afrika, danach sind „alle“ Kinder dran.

Mein Aufruf an Sie, in meiner Eigenschaft als parteiunabhängiger Klimaschutzbeauftragter:

Nutzen Sie das Jahr 2019 zur Wende! Mit Aufklärung der Bevölkerung über das wahre Ausmaß der nahenden Katastrophe. Dazu der Start eines internationalen, noch nie dagewesenen Kraftaktes zur Rettung der Welt. Gemeinsam schaffen wir es. Es geht ums Überleben der Menschheit!
Die Eltern und Großeltern der streikenden Kinder haben Sie als Politiker*in für diese Aufgabe gewählt. Packen Sie es an! Jetzt, später ist es für die Kinder und Enkel zu spät!

Dazu zur Wiederholung folgendes Gleichnis, es ist ideal für politische Klima- Ansprachen:

Es war einmal ein lebensüberdrüssiges Menschen-Paar. Dieses Paar leitete mit einem Schlauch die Abgase ihres (laufenden) Benzin/Diesel-Motors in den Fahrgastraum ihres Autos.
Was passierte? Zuerst starben im Auto die Insekten, dann starben auch die beiden unglücklichen Menschen.

Gleichnis: Es waren einmal Milliarden lebensüberdrüssige Menschen. Sie leiten mit ihren knapp 1,5 Milliarden KFZ, tausenden Kohlekraftwerken, Millionen Industriebetrieben, über extensivste Landwirtschaft, durch den ungebremsten Flug- und Schiffsverkehr seit vielen Jahrzehnten jährlich Milliarden Tonnen CO2- Gift- und Methan- hältige Abgase in ihre hauchdünne Atmosphäre. Was wird ganz sicher passieren: Wie im Auto, so auf dem Planeten Erde: Zuerst werden die Insekten sterben, dann die Menschen!

Info: Die Lufthülle, die Atmosphäre des Planeten Erde, ist exakt vergleichbar mit der im Volumen begrenzten Luft im Innenraum dieses Autos. Die Hälfte des gesamten Luftvolumens der Erde (Lebensbereich) befindet sich unterhalb von 5,5 km. Der Deckel (Schwerkraft) über unserer Erd-Atmosphäre, ist zu 100% dicht!

Teil 2 der Klima-Ansprache, alle Rechte frei zur Verwendung

Liebe Bürger*innen, liebe Wählerinnen und Wähler, in den letzten 30 Jahren sind auf Grund unserer verschwenderischen Lebensweise 75% der Insekten auf unserer Erde verstorben. Rechnen wir mal gemeinsam durch: In 30 Jahren waren 75% unserer Insekten tot, das sind drei Viertel aller unserer Insekten.
Die Älteren unter uns bemerken das Insekten-Sterben an den Autoscheiben. Früher haben wir die Zeit des Tankvorganges, das machte noch der Tankwart, zur Reinigung der Frontscheibe von den Insekten genutzt. Und heute, bemerken Sie es? Heute sind die Autoscheiben auch nach Hunderten von Autobahn-Kilometern sauber!

Liebe Bürgerin, lieber Bürger, rechnen wir weiter: In den letzten 30 Jahren starben nachweislich 3/4 unserer Insekten! Deswegen gibt es auch viel weniger Vögel. In weiteren 10 Jahren, also bis ca. 2030, werden nach Grundschule-Rechnung vier Viertel unserer Insekten tot sein. Liebe Bürger, liebe Bürgerinnen, bitte glauben Sie uns Politikern, wenn wir so weitermachen, werden bis 2030 möglicherweise 100% unserer Insekten tot sein.
Noch einmal, bitte, liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, das ist wirklich ganz dramatisch! Wenn wir „so“ weitermachen wie bisher, sind in 10 Jahren alle unserer Insekten tot! Und dann, also spätestens in 10 Jahren, werden, wie beim Gleichnis im Auto, nach dem Tod der Insekten, dann werden auch wir, scheinbar ebenso lebensüberdrüssigen Menschen zu sterben beginnen!

Bitte liebe Bürgerinnen, liebe Bürger, glauben sie uns Politikern, sie können es nachlesen, der Teufelskreis hat ja bereits begonnen! Seit mehreren Jahren sterben mehr Menschen durch Klima-Katastrophen und an der Umweltverschmutzung als durch Verkehrsunfälle.
Unterstützt uns im Kampf gegen die Klima-Erhitzung, wir stehen auf eurer Seite!

Sehr geehrte Bürgeri*nnrn, bitte wählt nur die Parteien, welche ganz klar eine Politik für eure Kinder und Enkel machen! Wählt Politiker, welche sich ganz klar zum Klimaschutz bekennen. Dazu zählt die Forderung zur Einführung der Lenkungs-Massnahme einer „ökosozialen Steuerreform“. Dies ist eine Abgabe auf alle CO2-Emissionen und die gleichzeitige Auszahlung dieses Geldes an alle Bürger. Funktioniert seit langer Zeit in Schweden und in der Schweiz. Bei diesem Klima-schützenden Steuer-System bleiben nachhaltig lebenden Menschen sogar mehr Geld in der Tasche.

Auf einer verbrannten Welt gibt es keinen Wohlstand und auch keine Arbeitsplätze! Es gibt dann auch keine Demokratie mehr…
Alarmstufe Rot, wir müssen ab sofort neue Wege gehen, es geht um die Zukunft unserer Kinder und Enkel.

Ernst Walter Schrempf, kommunaler Klimaschutzbeauftragter, Enkelschutz-Lobbyist*

28.000 Wissenschaftler von scientists4future, viele Umwelt-NGOs und eine unglaublich schnell steigende Anzahl von Menschen aus der der Zivilgesellschaft stehen mittlerweile hinter den streikenden Kindern. Für diese vielen nun aufgeklärten Menschen wird es nicht mehr nachvollziehbar sein, wenn Sie über das Jahr 2019 hinaus gegen die Interessen der Kinder handeln. Jetzt muss es nur mehr um schnelle Lösungen gehen, ganze Wirtschaftszweige sind in eine nachhaltige Zukunft zu führen.

Ihr auf Lobbyismus basierendes „demokratisches“ Entscheidungs-Systen ist durchschaut, es ist vorbei, das Spiel wird von der Zivilgesellschaft in neue Bahnen gelenkt. Die Welt-Klima-Erhitzung steigt bereits unaufhaltbar in Richtung Heißzeit. Siehe die Keeling Kurve.

Die Aufklärung der Bevölkerung läuft, es wird öffentlich diskutiert, dass die Politik in den westlich geprägten Demokratien im Hintergrund „anders“ funktioniert. Dass die Menschen, dem Gefühl nach, oftmals in sogenannten Schein-Demokratie-Ländern leben. Dass dort nicht die Wähler über ihre eigene und damit über die Zukunft ihrer Kinder bestimmen, sondern dass diese von Lobbyisten bestimmt wird. (25.000 offizielle Lobbyisten in Brüssel). Was könnte der Grund sein, warum die gewählten Politiker*Innen „so“ handeln? Kann es sein, dass erfolgreiche Politiker*Innen nach Beendigung ihrer politischen Laufbahn hoch-dotierte Anstellungen in unterschiedlichsten Konzernen finden oder gefunden haben. In den Bereichen Energie, Landwirtschaft, Glücksspiel, Automobil etc. Ja, es gibt scheinbar solche Beispiele.

Jetzt, ausgelöst durch die Katastrophen der Klima-Erhitzung, bekommt diese Art der auf Lobbyismus basierenden Entscheidungen handelnde Politik ein massives Problem!

Jahrelang wurde der Bevölkerung über Bildung und gesetzliche Regelungen ein verschwenderisches Lebenssystem aufbereitet, welches über maßlosem Konsum dazu beiträgt, die Umwelt nachhaltig zu zerstören. Positive Gegenbewegungen wurden unterdrückt, die Bevölkerung in Abhängigkeit gebracht und mit „Brot und Spielen“ bei guter Laune gehalten. Die Menschen machten mit, es dient alles nur dem „Wohlstand und dem Wachstum“. Ja, vielen geht es heute sogar sehr gut, aber zu welchem irrwitzig hohem Preis für die Kinder und Enkel!

Die Gefahren rücken spürbar näher, und, die Natur ist im Gegensatz zur bisherigen Politik in ihrer Vorgangsweise ehrlich und „demokratisch“. Sie wird auch Sie treffen, liebe Politiker*in, Sie als Verursacher!

Hören Sie auf den letzten Aufruf von Wissenschaftlern: Wir haben nur mehr ein kurzes Zeitfenster! Sie alle kennen seit 1972 die Berechnungen des Club of Rome,  „Grenzen des Wachstums“. Sie wussten, dass Die Menschen aufwachen werden und sich zu wehren beginnen.

Dieser Zeitpunkt ist 2019 da! Eingeleitet von Grata Thunbergs fridaysforfuture.

Greta Thunberg nannte die Zukunftsvergessenheit der Erwachsenen (Zitat wikipedia) als Begründung für ihren Schulstreik, bei dem sie die Schulpflicht vernachlässigt: „Wir Kinder tun oft nicht das, was ihr Erwachsenen von uns verlangt. Aber wir ahmen euch nach. Und weil ihr Erwachsenen euch nicht für meine Zukunft interessiert, werde ich eure Regeln nicht beachten.“

Dieser Satz ist die moralische Begründung, warum sich streikende Schüler nicht um „Schulregeln“ kümmern brauchen. Mehr als 28.000 Wissenschaftler stehen auf ihrer Seite!

Warum unterstützen die Wissenschaftler die streikenden Schüler*Innen? Glauben sie „plötzlich“, was sie wissen?

2019?

Mit 415 ppm CO2 ist der Klimawandel zur Heißzeit unwiderruflich eingeleitet, er kann nur mehr verzögert werden!
Jeder einzelne von uns bestimmt, wie es weitergehen wird! Sie als Politiker*in haben dabei die größte Verantwortung. Der Mensch handelt nach Schwarm-Intelligenz, er braucht soziale Führer.

Aufruf: Politiker*Innen, handeln wir gemeinsam, kehren wir um, setzen wir auf die Zukunft, setzten wir auf Aufklärung und auf erneuerbare Energien!

Handeln wir „jetzt“, später ist es zu spät!